Ex-Bundesligist Grödig hat in der neuen Regionalliga Nord bereits abgeliefert. Die Flachgauer werden in der dritthöchsten Spielklasse durchaus als einer der Favoriten gehandelt. Im Gespräch mit der „Krone“ hielt Klub-Präsident Christian Schwaiger den Ball lieber flach.
Für uns ist wichtig, dass wir gut reinstarten“, sagte Klub-Präsident Christian Schwaiger im Gespräch mit der „Krone“. Das ist den Flachgauern mit dem klaren 3:0-Erfolg zum Auftakt in die neue Nordliga gegen St. Johann auch gelungen. Überzeugend. Im Kader hat sich im Sommer einiges getan. Mit Tim Paumgartner präsentierte man einen echten Königstransfer.
Der Mittelfeldspieler zog sich zuletzt das Trikot von Bundesligist Grazer AK über. Paumgartner ist nur einer von mehreren Gründen, die dafür sorgen, dass die Grödiger aus Salzburger Sicht ganz oben gehandelt werden.
Die Transferphase war einmal mehr brutal.
Christian SCHWAIGER, Präsident SV Grödig
„Die Transferphase war einmal mehr brutal. Die Thematik in Bischofshofen und Puch, denen ich übrigens aus meinem damaligen Sponsoring kein Geld mehr schulde, haben den Markt noch einmal aufgeheizt. Wir wollen schauen, dass wir Spaß am Fußball haben und möchten uns dabei keinen Druck machen. Die Liga ist für alle neu. Die Favoritenrolle nehmen wir nicht wirklich an“, stellt der Unternehmer klar.
Grödig für Schwaiger ein „schlafender Riese“
Die Ziele im Verein steckt man beim einstigen Erstligisten aus dem Salzburger Umland dennoch hoch. Und das aus gutem Grund. Die Voraussetzungen aus der Bundesliga-Zeit seien mit dem Stadion, den Mitarbeitern und dem fast unveränderten Vorstand noch immer da.
„Die Strukturen hier sind hervorragend. Es macht richtig Spaß, in diesem Verein zu arbeiten. Wir wollen wieder so eine positive Energie schaffen wie damals. Dann, glaube ich, ist vieles möglich. Der SV Grödig ist aktuell ein schlafender Riese“, ist Schwaiger überzeugt. Damit das so bleibt, will man heute auch im nächsten Derby in Seekirchen gleich nachlegen.
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