Fan-Magnete, ein Abo-Modell für Übertragungen und der angepasste Modus. Die zweite Liga verspricht vor dem Auftakt am Freitag diverse Veränderungen zur Attraktivitätssteigerung sowie reichlich Spannung. Dazu gehört aber auch, dass gewisse Probleme in der Vorsaison gelassen werden...
„Ich erhoffe mir erneut einen absoluten Titel-Krimi“, steigt auch bei Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer so langsam die Vorfreude. An Spannung mangelte es der zweiten Liga aber ohnehin nie, seit 2018 wurde die Meister-Entscheidung fünfmal auf den letzten Spieltag vertagt. „Noch dazu überraschen immer wieder Teams, wie in der letzten Saison der FAC. Sie hatte niemand auf der Rechnung, dann haben sie bis zum Schluss um den Titel mitgespielt. So etwas macht die Liga attraktiver und spannender.“
Das leidige Thema
Das war es in der Vorsaison auch – wenn es darum ging, welcher Verein als Nächster w. o. geben muss. Das insolvente Stripfing stellte ja den Spielbetrieb ein, Austria Klagenfurt stand aufgrund finanzieller Probleme vor Saisonende als Absteiger fest. „In diesen Fällen sind uns als Liga die Hände gebunden. Das ist wie beim Pickerl: Wir vergeben die Zulassung, wenn die Auflagen erfüllt sind. Dann sitzt aber der Verein am Steuer“, erklärt Ebenbauer und ergänzt: „Aber wir tun stets unser Bestes, solche Fälle zu verhindern!“
„Entscheidung des ÖFB“
Der Bundesliga-Vorstand ist davon überzeugt, dass der Liga die Neulinge BW Linz und Wacker Innsbruck „mit ihren große Fananhängen sehr guttun werden“. Das soll auch das neue Abo-Modell gemeinsam mit Laola1, das alle Partien live übertragen wird. Ebenso wird es nur noch zwei Absteiger geben, die vier Regionalliga-Meister spielen sich die freien Plätze aus . „Das war eine Entscheidung des ÖFB und der Landesverbände, nicht unsere. Wir werden uns das aber ganz genau beobachten.“
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