Zweitligist Amstetten startet nach der letzten Erfolgssaison mit Neocoach Gahleitner neu durch. Beim „Summer Kick off“ in Ardagger gab es im Test gegen Horn dank Wimmer-Tor ein 1:0. Sportchef Gebauer sieht die Mostviertler dank mehrerer Abgänge in die Bundesliga als gute Plattform.
Neuer Ausrüster, neuer Trainer und bislang vier neue Spieler! Amstetten blickte beim Medientermin voraus – und auch zurück. „Wir sind als Liga-Sechster sehr zufrieden. Obwohl über das Jahr gesehen fast noch mehr möglich war. Wir haben ja teils gar von der Spitze gelacht“, so Vorstand Harald Vetter beim „Krone“-Besuch. „Dazu sind wir stolz auf unser junges Amateure-Team, das im letzten Spiel nach 1:3 noch 4:3 gewann, Meister wurde und in die 1. Landesliga aufstieg.“ Ab nun werde auch ein drittes Team in der 2. Klasse ins Rennen geschickt.
Für Sportchef Thomas Gebauer gilt: „Wir müssen an diese gute Entwicklung anschließen. Wir sind ein kleiner Klub, da heißt es, das Bestmögliche rausholen.“ TV-Gelder und Budget wurden weniger, bei neun Abgängen gibt’s vier Neue – nun auch Florent Hajdini, 19-jähriger Sechser oder Achter, zuletzt beim WAC. „Wir machen den Kader gewollt enger und jünger.“ Dass mit Gragger, Pertlwieser und Eisschill drei in die Bundesliga kamen, „ist sehr viel Werbung. Wir wollen den Jungen eine Plattform bieten.“ Und das in Dressen von Craft, das Amstetten in Zusammenarbeit mit Intersport Winninger als erstes Profiteam in Österreich ausrüstet. Kapitän Lukas Deinhofer: „Gefällt uns sehr, wir fühlen uns wohl darin – das ist auch das Wichtigste. Dann spielt man auch besser.“
Mit Neocoach Andi Gahleitner bleibe die Spielidee ident. „Es macht echt Spaß. Die nächsten drei Wochen werden richtig intensiv – aber die Mannschaft ist brutal hungrig“, so Gahleitner, der noch einen linken Innenverteidiger will und am Samstag in Ardagger einen 1:0-Testsieg gegen Horn sah. Das entscheidende Tor gelang Sebastian Wimmer. Erstes fixiertes Ziel sei eine sorgenfreie Saison mit vorzeitigem Klassenerhalt. Gahleitner: „Wichtig ist, dass wir gleich gut dabei sind, wenn es losgeht. Im Idealfall können wir auf den sechsten Platz etwas draufsetzen.“
Auch Frauenfußball pushen
Voller Elan sind auch die Frauen der Spielgemeinschaft Amstetten/Ferschnitz (Neuhofen fiel weg). Kathi Reikersdorfer kehrte vom deutschen Zweitligisten Ingolstadt heim, will als gleichzeitige Neo-Frauen-Sportchefin „in den nächsten drei Jahren in die 2. Liga“. Vetter sagte klar: „Wir wollen auch den Frauenfußball pushen.“
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