Deutsche zeigten auf

Hitzeschlacht! Doch ein Duo bewies kühlen Kopf

Steiermark
21.06.2026 17:25

Brutale Hitze, Mega-Leistung! Zwei Deutsche dominierten Alpentour Trophy in Schladming. Das viertägige Etappenrennen war allerdings kein Honiglecken. Am Ende sorgte auch noch ein ehemaliger Giro-Held aus rot-weiß-roter Sicht für Jubel.

Bei dieser Alpentour Trophy war ein kühler Kopf gefragt! Temperaturen weit über 30 Grad – brutale Tropenhitze. Das verlangte den Mountainbike-Assen dieses Jahr alles ab. Und auch wenn der Schlusstag beim viertägigen Etappenrennen in der Region Schladming-Dachstein noch zum Dreikampf zwischen Jakob Hartmann (D), dem Niederländer Tim Smeenge und Lorenzo Samparsi mutiert war, hatte am Ende doch der überlegene Deutsche die Hand ganz oben. Nach drei Tagessiegen reichte ihm diesmal beim Bergzeitfahren auf die Schafalm Rang drei zum ganz großen Triumph.

Jakob Hartmann war bei der Alpentour Trophy in Schladming nicht zu halten.
Jakob Hartmann war bei der Alpentour Trophy in Schladming nicht zu halten.(Bild: Alpentour Trophy)

Vorjahressieger Hermann Pernsteiner konnte mit dem Tagessieg bei der Schlussetappe noch einmal aufzeigen und ein Ausrufezeichen setzen. Der ehemalige Giro-Held (Etappenzweiter 2020) hatte nach seinem Defekt zum Tour-Start aber bereit einen zu großen Rückstand aufgerissen, um noch im Gesamtklassement die ganz große Rolle zu spielen.

Hermann Pernsteiner, Etappenzweiter beim Giro 2020, siegte nach seinem Defekt zum Auftakt noch ...
Hermann Pernsteiner, Etappenzweiter beim Giro 2020, siegte nach seinem Defekt zum Auftakt noch beim Bergzeitfahren.(Bild: Alpentour Trophy)

Der Niederösterreicher war mit seinem Auftritt dennoch zufrieden: „Der Auftakt lief ja nicht nach Wunsch, aber das finale Bergzeitfahren liegt mir einfach. Die Einstellung war perfekt und ich konnte noch einmal richtig pushen“, sagte der 35-Jährige. Bester Österreicher war am Ende Jakob Reiter (OÖ) als Fünfter.

Tanja Priller war mit vier Etappensiegen und dem Gesamtsieg bei der Alpentour eine Klasse für ...
Tanja Priller war mit vier Etappensiegen und dem Gesamtsieg bei der Alpentour eine Klasse für sich.(Bild: Alpentour Trophy)

Rot-weiß-rote Damen am Stockerl
Bei den Damen war wiederum Tanja Priller eine Klasse für sich. Die Deutsche, die im Vorjahr als Vierte noch knapp am Podium vorbeigeschrammt war, konnte diesmal alle vier Etappen für sich entscheiden. „Damit konnte ich mir einen großen Traum erfüllen“, strahlte die Siegerin, die gleich zwei Österreicherinnen am Ende hinter sich lassen konnte. Mit der in Graz lebenden Kärntnerin Nina Mosser („Es war mein erstes Etappenrennen“) sowie der Tirolerin Bianca Somavilla landeten zwei rot-weiß-rote Athletinnen am Stockerl.

4. Etappe (BZF), Herren: 1. Hermann Pernsteiner, 2. Tim Smeenge (Nl), 3. Jakob Hartmann (D). Damen: 1. Tanja Priller (D), 2. Nina Mosser, 3. Michalina Ziolkowska (Pol).

Gesamtwertung, Herren: 1. Hartmann, 2. Smeenge, 3. Lorenzo Samparisi (It). Damen: 1. Priller, 2. Mosser, 3. Bianca Somavilla.

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