In wenigen Tagen startet die Fußball-WM und zur Einstimmung haben die Elefanten im Tiergarten Schönbrunn ein besonderes Training absolviert. Fußballlegende Hans Krankl zeigte den Bullen, wie ein ordentlicher Pass funktioniert. Die Elefanten übernahmen laut Tiergarten sofort den Ball und kickten ihn durchs Gehege. Der ehemalige Torjäger beurteilte die Beinarbeit des Nachwuchstalents streng. Sein Resümee: „Absolut zum Gebrauchen. Top!“
Für die aktuelle Weltmeisterschaft ist es natürlich schon zu spät, doch der Goleador ließ dem ÖFB-Teamchef dennoch was ausrichten: „Der Ralf Rangnick sollte sich den Kleinen anschauen, vielleicht kommt er in Frage – zweifelsohne ein nicht uninteressanter Spieler“, sagte er mit Blick auf Maputo. Auch die Mutter des Elefantenbullen wurde vom Fußballfieber gepackt. Für das Rüsselspiel würden die beiden aber wohl die eine oder andere Gelbe Karte kassieren, meinte Krankl.
ÖFB-Elf könnte sich durchaus was von Tieren abschauen
Was sich die ÖFB-Spieler Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer oder David Alaba vom tierischen Nachwuchstalent abschauen können, weiß Krankl genau: „Die Robustheit und Stärke. Sie müssen robust in der Abwehr sein und da ist der Kleine schon sehr stark.“ An der Schnelligkeit müsse hingegen noch gearbeitet werden. Die Frage, ob vier Beine beim Fußball von Vorteil seien, nahm Krankl mit Humor: „Da fehlt mir die Erfahrung, ich hab‘ nur zwei.“
Für die Elefanten war die Aktion eine willkommene Abwechslung. „Die Beschäftigung unserer Elefanten ist vielfältig. Normalerweise bevorzugen wir natürliche Materialien wie Äste oder Baumstämme, die die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum kennen, aber zum WM-Start muss es natürlich ein Ball sein“, sagte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck.
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