
Der Campus des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB) in Wien-Aspern ist am Donnerstag offiziell eröffnet worden. Im Beisein von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler, Innenminister Gerhard Karner, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Sportstadtrat Peter Hacker, FIFA-Vertreter Elkhan Mammadov und ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll wurde das große neue Verbandslogo auf dem Dach des Gebäudes enthüllt.
Wenig später gab es noch Ansprachen der Ehrengäste im Zuge der Siegerehrung des Nachwuchsturniers, das auf dem Campus mit 40 Teams stattfand. Obwohl die offizielle Eröffnung erst jetzt über die Bühne ging, ist die Anlage schon seit Monaten in Betrieb. Hier wohnten und trainierten vom Männer- und Frauen-A-Team abwärts praktisch alle Auswahlen, auch die ÖFB-Mitarbeiter sind schon seit längerem vom Prater nach Aspern übersiedelt. Das Männer-A-Team absolviert am Campus Ende Mai auch die erste Vorbereitungsphase auf die WM in Nordamerika.
Gesamtkosten rund 75 Mio. Euro
Auf einer Gesamtfläche von 55.000 Quadratmetern wurden unter anderem drei Rasenplätze, ein Kunstrasenplatz und ein Ministadion mit knapp 1.000 Sitzplätzen errichtet. Alle Plätze sind mit Rasenheizungen ausgestattet. Dazu gibt es Fitness- und Kabinenräumlichkeiten, Unterbringungsmöglichkeiten für Spielerinnen und Spieler und auch die VAR-Zentrale der Bundesliga. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 75 Millionen Euro, je ein Drittel wurde von Bund, Stadt Wien und ÖFB finanziert.
Pröll bezeichnete den ÖFB-Campus bei der Eröffnung als „Kompetenzzentrum, das Seinesgleichen sucht. Wir versprechen, dass wir das Beste daraus machen werden“, erklärte der ehemalige Vizekanzler.
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