Das „Finale dahoam“ ist perfekt. Wacker Innsbruck setzte sich im Halbfinale des Kerschdorfer-Tirol-Cups vor 3579 Zuschauern mit einer souveränen Vorstellung gegen Regionalliga-Tirol-Spitzenreiter St. Johann klar durch. Das Siller-Team feierte einen 7:0-Kantersieg und wartet nun auf den Finalgegner.
Das „Finale dahoam“ im Tivoli war das zweite große Saisonziel von Wacker Innsbruck. Das erfüllten sich die Schwarz-Grünen am Mittwoch im Halbfinale mit einer überzeugenden Leistung. Gegen St. Johann ließ die Mannschaft von Trainer Sebastian Siller nichts anbrennen. Florian Kopp gelang nach einer Ecke (22.) das 1:0, „Uru“ Anderson Rodriguez Arteaga erhöhte (31.). Dann kam der große Auftritt von Youngster Christopher Weinzierl. Der 18-Jährige traf noch vor der Pause zum 3:0 (38.), erhöhte dann mit einem Roller (58.) und einem Weitschuss (62.) auf 5:0. Die Gäste fanden ihre beste Möglichkeit durch einen Eigen-Lattentreffer von Marichal (45.) vor. Owusu (79.) und Yilmaz (90.) erhöhten auf 7:0. Damit wartet Wacker auf den Gegner im Finale am Pfingstmontag. Dort soll dann der zweite Titel her, den ersten können die Innsbrucker vielleicht bereits am kommenden Sonntag in der Westliga holen.
Marsch zum Halbfinale
Die Nachwuchsspieler der WSG Juniors machen am Donnerstag (11 Uhr) einen Fan-Marsch zum Halbfinale, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Ein Spaziergang würde aber auch reichen, so weit ist es ja nicht vom Gernot-Langes-Stadion auf den Fußballplatz in Volders. Ein knapper Kilometer trennt die beiden Klubs, vereint sind sie aber in ihrem Ziel: Das Tiroler Cupfinale am Pfingstmontag! „Es wäre schön, wenn wir noch einmal im Tivoli spielen könnten“, sagte Volders-Trainer Michael Streiter. Vor zwei Jahren stand er mit seinem Team im Finale, jetzt fehlt nur noch ein Sieg gegen die Zweier von Wattens. „Das Spiel ist ein Highlight, wir müssen aber eine brutale Leistung abrufen“, erklärte der ehemalige Nationalteamspieler, der noch immer schwere Aufstellungssorgen hat: „Wir werden eine Mannschaft haben. Und der Cup schreibt ja bekanntlich seine eigenen Geschichten.“
Sein Gegenüber Manuel Ludwiger steht mit seinen Juniors zum dritten Mal in Folge im Halbfinale: „Ins Finale zu kommen wäre jetzt einmal schön.“
2:0 für Juniors
Die bisherigen Duelle in dieser Saison in der Regionalliga Tirol gingen beide an die jungen Wattener (H 5:0, A 1:0), allerdings müssen diese im Amateur-Cup auf alle Spieler mit einem Profi-Vertrag verzichten.
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