In Lager und Keller

Akkus fingen Feuer! Zwei Großeinsätze in Tirol

Tirol
09.05.2026 10:00

Gleich zwei brenzlige Einsätze gingen am Freitag von brennenden Akkus in Tirol aus! In einem Lagerraum in Stanzach fing ein Akku eines Fahrrades Feuer. Über 60 Einsatzkräfte rückten aus. Auch in Flaurling mussten über 20 Florianis anrücken, um einen brennenden Akku eines E-Bikes zu löschen.

Den Anfang machte ein Akkubrand in Flaurling (Tiroler Bezirk Innsbruck-Land). Dort meldete ein 77-jähriger Einheimischer, dass er den Akku seines E-Bikes im Heizraum im Keller zum Aufladen angesteckt habe.

Stunden später nahm seine Frau einen Knall wahr. Der Mann begab sich in den Keller, um nachzusehen. Bereits im Flur bemerkte er eine starke Rauchentwicklung, weshalb er einem Feuerlöscher holte.

Als er im Keller ankam, dürfte er rasch das Ausmaß des Feuers erkannt haben und öffnete das Garagentor, um ins Freie zu flüchten. Die alarmierte Feuerwehr Flaurling vermutete, dass der angesteckte Akku aufgrund eines technischen Defekts explodiert sei und daraufhin zu brennen begann.

Das Feuer griff auch auf die gesamten Leitungen im Heizraum über. Eine Wasserleitung wurde derart beschädigt, dass sie riss. Glück im Unglück: Das daraus austretende Wasser trat in den Heizraum ein, wodurch wohl eine großflächige Ausbreitung der Flammen verhindert wurde.

Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden. Über 30 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Flaurling und Polling standen im Einsatz.

Zweiter Brand in Lagerraum
Auch in Stanzach im Tiroler Außerfern mussten zahlreiche Florianijünger ausrücken, weil ein Akku brannte. Eine 55-jährige Einheimische meldete, dass sie einen Akku in ihrer Werkstatt bzw. Lagerraum gelagert hatte. Diesen habe sie angesteckt. Nachbarn meldeten sich Stunden später bei ihr, weil sie auf den läutenden Rauchmelder sowie die Rauchentwicklung im Lager aufmerksam wurden.

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Der in Brand geratene Akku sowie weitere im Lagerraum befindliche und vom Feuer in Mitleidenschaft gezogene Gegenstände konnten aus dem Haus gebracht werden.

Die Polizei

Sie alarmierten auch die Feuerwehr. „Der in Brand geratene Akku sowie weitere im Lagerraum befindliche und vom Feuer in Mitleidenschaft gezogene Gegenstände konnten von den Kräften der Feuerwehr aus dem Haus gebracht und somit ein Ausbreiten des Brandes verhindert werden“, berichtet die Polizei.

Auch hier wurde zum Glück niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht klar. Das Wohnhaus wurde belüftet und vom Rauch befreit. Im Einsatz standen die Feuerwehren aus Stanzach, Vorderhornbach, Elbigenalp.

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