Der Franzose Paul Magnier hat am Freitag den von einem Massensturz auf der Zielgeraden beeinflussten Auftakt des Giro d‘Italia in Bulgarien für sich entschieden.
Der Soudal-Profi setzte sich nach dem Crash, der den Großteil des Feldes aufhielt, im Sprint einer kleinen Gruppe vor dem Norweger Tobias Lund Andresen (Decathlon) und dem Briten Ethan Vernon (NSN) durch. Für den 22-jährigen Magnier war es der erste Sieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten.
Zum erwarteten Massensprint kam es nach dem flachen Teilstück an der Schwarzmeerküste von Nessebar nach Burgas (147 km) aufgrund des Zwischenfalls nicht. Topfavorit Jonathan Milan (Lidl) musste sich nach dem turbulenten Finale mit Rang vier begnügen, Magnier durfte sich hingegen das Rosa Trikot überstreifen. Die drei Österreicher Felix Gall, Gregor Mühlberger (beide Decathlon) und Tobias Bayer (Alpecin) wurden außerhalb der Top 100 zeitgleich mit dem Sieger gewertet. Informationen über etwaige Verletzte des Massensturzes gab es vorerst nicht. Auch die nächsten beiden Abschnitte werden in Bulgarien ausgetragen, ehe es nach einem Ruhetag ab Dienstag in Süditalien weitergeht.
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