Pinker Posten. Ja, wenn sie erst einmal an der Futterkrippe sitzen oder stehen, dann … Man weiß es schon, dann wird gefressen. Das scheint auch bei den Pinken nicht viel anders zu sein als bei Türkis/Schwarzen, Roten oder Blauen. Denn jetzt schafft ein langjähriger Neos-Politiker, der sich aus der Politik zurückgezogen hatte, den Sprung auf einen EU-Job, der besser bezahlt ist als der Bundespräsident oder der Bundekanzler in Österreich. Der pinke Posten „wartet“ auf Gerald Loacker, der nun von der Regierung zum Mitglied des Europäischen Rechnungshofes durchgewunken wurde – auch wenn vonseiten der ÖVP dazu einige Unmutsäußerungen zu vernehmen sind. Die Koalitionsräson wog wohl schwerer als die Bedenken.
Pipifein bezahlt. Mit dem Karrieresprung Loackers beschäftigt sich heute auch Claus Pándi in der „Krone“. Unser Autor erinnert daran, dass „von einer besonders beeindruckenden Karriere in der Privatwirtschaft“ beim Ex-Abgeordneten „eher nicht“ die Rede sein könne. Nun fahre er nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Unternehmensberater in den sicheren Hafen des Europäischen Rechnungshofs ein. Formal, meint Pándi, werde das „schon in Ordnung hingebogen worden sein“. Doch er glaubt auch: „Der Neos-Mann ist studierter Jurist und wird doch keinen pinken Gust gebraucht haben, um den wenig nervenaufreibenden, allerdings pipifein bezahlten EU-Posten zu ergattern?“ Freilich meint Pándi auch, dass es auf eine „geistige Fehlleistung“ zurückzuführen sein müsse, „dass jetzt ausgerechnet die ÖVP am lautesten über das fette EU-Amterl für die Neos plärrt“. Denn, so unser Kommentator: „Die Strategen der Kanzlerpartei können doch nicht sofort nach dem Abgang von August Wöginger vergessen haben, mit welchen Superjobs in der EU der famose Altkanzler Nehammer und sein nicht minder grandioser Finanzminister Magnus Brunner versorgt worden sind?“ Jaja, das Kurzzeitgedächtnis…
Kommen Sie gut durch den Donnerstag!
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