E-LKW im Vormarsch

Mit E-LKW „grün“ und lautlos in die Zukunft düsen

Niederösterreich
06.05.2026 14:30

Anlässlich der Inbetriebnahme neuer E-LKW-Zugmaschinen und moderner Ladeinfrastruktur besuchte Infrastrukturminister Peter Hanke den Logistikstandort der Firma Müller in Wiener Neudorf. Hier denkt man besonders „grün“ in die Zukunft. 

Um einiges teuerer als ein normaler Diesel-LKW (fast dreimal so viel), dafür jedoch um einiges umweltfreundlich und vor allem leiser – das sind die neuen E-LKW, die bei Müller Transporte in Wiener Neudorf nun im Einsatz sind und auf großes Interesse von Infrastrukturminister Peter Hanke stießen. 

Das 1959 gegründete Traditionsunternehmen Müller setzt schon seit Jahren auf Innovation und Nachhaltigkeit. Mit dem aktuellen Pilotprojekt werden nun erstmals moderne E-Lkw auch im Mittel- und Langstreckenbetrieb getestet.

Bei der Firma Müller sind rund 340 eigene LKW im Einsatz.
Bei der Firma Müller sind rund 340 eigene LKW im Einsatz.(Bild: Doris Seebacher)
Damit man gleich sieht, was transportiert wird: Müller Transporte zählt zu Österreichs führenden ...
Damit man gleich sieht, was transportiert wird: Müller Transporte zählt zu Österreichs führenden Transportunternehmen im Bereich temperaturgeführte Ladungen.(Bild: Doris Seebacher)
Geschäftsführer Christopher Müller, Bundesminister Peter Hanke, Geschäftsführer Fritz Müller und ...
Geschäftsführer Christopher Müller, Bundesminister Peter Hanke, Geschäftsführer Fritz Müller und CFO Angelika Hofer-Orgony ( Chief Financial Officer) am Dach des Firmengeländes in Wiener Neudorf.(Bild: Doris Seebacher)
Geschäftsführer Christopher Müller, CFO Angelika Hofer-Orgony (Chief Financial Officer), ...
Geschäftsführer Christopher Müller, CFO Angelika Hofer-Orgony (Chief Financial Officer), Bundesminister Peter Hanke, und Geschäftsführer Fritz Müller vor dem neuen E-LKW.(Bild: Doris Seebacher)

Doch der Weg ist herausfordernd: Hohe Anschaffungskosten und eine noch lückenhafte Ladeinfrastruktur bremsen den Fortschritt. Umso wichtiger sind Förderungen und politische Unterstützung. „Mautbefreiungen und öffentliche Förderungen wie jene des Mobilitätsministeriums sind ein wichtiger Beitrag, um die E-Mobilitätauch im Schwerverkehr wirtschaftlich nutzbar zu machen“, so die beiden Geschäftsführer Fritz und Christopher Müller. Auch der Ausbau von Schnellladestationen sei hierbei ein großer Wunsch. 

Zitat Icon

Im Rahmen unseres E-Mobilitätsprogrammes ‘eMOVEAustria‘ unterstützen wir Vorzeigeprojekte wie jenes bei Müller Transporte.

Infrastrukturminister Peter Hanke

Der Strom für die Flotte wird zu einem Teil über die hauseigene Photovoltaikanlage und über den Verbund bereitgestellt . „Wir verwenden zu 100 Prozent grünen Strom“, so Finanzchefin Angelika Hofer-Orgony. 

Für Müller Transporte ist klar: Die Elektromobilität im Schwerverkehr ist keine Zukunftsvision mehr. Jetzt geht es darum, Erfahrungen zu sammeln, Hürden zu überwinden und den Wandel weiter voranzutreiben.

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