Ein Autofahrer nahm Samstagabend im Bereich der B144 in Stadl-Paura eine starke Rauchentwicklung wahr und wählte den Notruf. Aufgrund der hohen Waldbrandgefahr eilten zwei Feuerwehren zum Einsatzort – Feuer wurde keines entdeckt, es roch vielmehr stark nach verbranntem Gummi.
Am Samstag gegen 20 Uhr wählte ein Autofahrer den Notruf, weil er in einem weitläufigen Waldstück im Bereich der B144 im Gemeindegebiet von Stadl-Paura eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen hatte. Aufgrund der dort schwierigen Wasserversorgung und der derzeit hohen Waldbrandgefahr wurde von der örtlichen Feuerwehr sofort eine zweite Wehr alarmiert.
Gebiet mit Drohne überflogen
„Als wir am Einsatzort angekommen sind, haben wir die Rauchentwicklung ebenfalls bemerkt. Es roch zudem stark nach Kunststoff und Plastik“, schildert Christopher Brandstötter, Einsatzleiter bei der FF Stadl-Paura. Während 30 Kameraden rund zwei Hektar Wald vom Boden aus nach einem möglichen Feuer absuchten, wurde das weitläufige Gebiet mittels Feuerwehrdrohne abgeflogen und kontrolliert.
Zweistündiger Einsatz
Nach knapp zwei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden, denn ein Feuer wurde nicht gefunden. Was schon entdeckt wurde, war eine mehrere Meter lange, sogenannte Burnoutspur. Die entsteht, wenn Reifen auf dem Asphalt durchdrehen, was zu starker Qualmbildung führt. „Die Straße ist in dem Bereich lange gerade, dort wird immer wieder Blödsinn gemacht“, so Brandstötter.
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