Nach dem furiosen 3:0-Heimsieg gegen St. Pölten hat es Austria Lustenau nun wieder in der eigenen Hand, den Meistertitel in Liga zwei und damit den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Gegen den direkten Konkurrenten zeigte die Mannschaft von Coach Markus Mader ein ganz starkes Kollektiv.
Mit dem 3:0 über St. Pölten hat die Austria bewiesen, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehört. Sichtbar wird das an den direkten Duellen. Sowohl gegen die Wölfe als auch gegen den FAC läge man bei Punktegleichheit voran. Das könnte ein entscheidender Pluspunkt sein. Und gegen die Admira blieb man in zwei Spielen unbesiegt. Lustenau hat den Aufstieg nun in eigener Hand, zumal die drei Hauptkonkurrenten noch gegeneinander spielen müssen und sich dabei Punkte wegnehmen werden.
Spielen die Grün-Weißen in den restlichen fünf Partien ebenso aggressiv und bissig wie am Freitag, könnte das große Ziel tatsächlich gelingen. „Meister zu werden und aufzusteigen, ist sicherlich Motivation genug“, ist Trainer Markus Mader überzeugt, dass die Mannschaft auch in den abschließenden Runden mit ähnlich hohem Energielevel unterwegs sein wird.
Der Sieg gegen St. Pölten war eine absolute Willensleistung, bei der jeder Spieler ans Limit ging. Jeder kämpfte, grätschte, lief sich die Lunge aus dem Leib. Auch in einer Phase, in der die Gäste klar tonangebend und dem Anschlusstreffer nahe waren, ließ sich niemand hängen. So zog man den spielerisch starken Niederösterreichern den Nerv. Neben dem kämpferischen Kollektiv braucht es jedoch auch die individuellen Aktionen.
Zug zum Tor
Wie jene von Mame Wade, der sich beim 2:0 gegen die komplette St. Pöltner-Hintermannschaft durchsetzte. Der 23-jährige Senegalese scheut die 1:1-Situationen nicht, hat auch den Zug zum Tor. Nach sensationellem Ligastart fiel Wade in ein Loch, scheint jetzt zur rechten Zeit aber wieder zu Hochform aufzulaufen. Mit vier Treffern ist er der beste Frühjahrsschütze der Lustenauer. Gegen St. Pölten nahm Mader den Doppeltorschützen nach 57 Minuten angeschlagen vom Feld. Am Freitag gegen Rapid II dürfe er aber wieder dabei sein.
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