Tierfreunde ließen auf Mühlviertler Grundstück angesiedelte Samtpfoten auf eigene Rechnung beim Tierarzt sterilisieren und behandeln – nur eine fehlt noch. Er fühlt sich von der Politik im Stich gelassen, obwohl eigentlich genügend Mittel zur Verfügung stünden.
Auf meinem Grundstück haben schon länger Katzen gelebt, aber im Vorjahr wurden aus drei oder vier plötzlich 14 Samtpfoten. Sie können gerne bleiben, aber gehörten natürlich kastriert, sterilisiert und entwurmt“, schildert Rainer K. (70) aus Haslach.
„Kam nie zustande“
Damit wollten der pensionierte Unternehmer und die befreundete Tierschützerin Monika G. auf Anraten der Bezirkshauptmannschaft das örtliche Tierheim betrauen, doch vergebens: „Leider kam das trotz mehrmaliger Zusagen nie zustande, aber immerhin haben sie uns Durchlauffallen geliehen, damit wir die Katzen einfangen können.“
Zeit wurde knapp
Weil der Frühling und damit die Paarungszeit immer näher rückte, ergriffen die beiden die Initiative und fingen 13 der 14 Katzen ein, für die sie mittlerweile alle einen Namen haben, und ließen sie auf eigene Kosten behandeln. „Ich bin Jäger und tierlieb, und auch Monika setzt sich sehr für die Katzen ein. Wir waren sehr enttäuscht, dass wir damit so alleine gelassen wurden“, sagt der Pensionist nachdenklich.
81.000 Euro zur Verfügung
Aus dem Büro von Tierschutzlandesrat Martin Winkler (SPÖ) hieß es, 2026 stünden trotz Sparmaßnahmen 81.000 Euro für das Streunerkatzenprojekt zur Verfügung. Mit diesen Mitteln kastrieren Partner des Projekts Streunerkatzen, bevor sie sie wieder in ihrem angestammten Revier aussetzen.
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