Als Anerkennung für ihre Leistungen in Sport und Ausbildung haben die Polizei-Wintersportlerinnen und -sportler vom Innenministerium Dankesdekrete verliehen bekommen. Nur Dackel „Aron“ ging trotz Vormarsch leer aus.
Ob Ski Alpin, Biathlon oder Skispringen – an diesem Abend verschwammen in Gumpoldskirchen die sportlichen Grenzen zugunsten eines gemeinsamen Teamgefühls.„Einfach einmal ohne Druck und in unserer Uniform zusammen zu kommen, tut echt gut. Wir Sportler haben sonst nicht wirklich die Chance, uns untereinander auszutauschen“, schildert Katharina Truppe.
Kaum begonnen, wurden die Feierlichkeiten von einem Überraschungsgast unterbrochen. Völlig ungeniert lief Dackel „Aron“, der zur Familie Krug gehört, in deren Heurigen die Veranstatung stattfand, zum Rednerpult – ganz so, als wolle er sich ebenfalls ein Dekret abholen. Unter Applaus und liebevollen Blicken wurde er schnell wieder aus dem Raum komplimentiert.
Nicht rechtzeitig zur Veranstaltung schaffte es Innenminister Gerhard Karner. Zusammen mit seinem Pressesprecher saß er am Flughafen in Athen fest und ließ sich durch Bundespolizeidirektor Michael Takacs vertreten.
Ein sportlicher Austausch
Bei den Gesprächen der Sportlerinnen und Sportler wurde deutlich, dass diese Olympia-Saison durchaus ihre Spuren hinterlassen hat. „Die Medaille im Monobob war echt mein größter Kampf“, schildert Katrin Beierl. Nach ihrem Schlaganfall im Sommer 2022 legte sie ein beeindruckendes Comeback hin und stand drei Jahre später wieder fit am Podest. Dass sie eine echte Kämpferin ist, bewies sie auch in Cortina, wo sie trotz eines gebrochenen Mittelfußknochens an den Olympischen Spielen teilnahm.
Auch Kristall wurde gezeigt
Mit einem besonders breitem Lächeln genoss Riccarda Ruetz den Abend. Stolz präsentierte die 22-jährige Weltcupsiegerin im Alpinen Rodeln ihre Kristallkugel: „Diese Saison hat mich gelehrt, dass ich eigentlich mehr kann als ich glaube!“ Auch Conny Hütter lässt noch einmal ihren Olympia-Bronze-Moment revue passieren: „Zwölf Jahre nach meinen ersten Olympischen Spielen, bei meinem letzten Rennen, die Medaille zu holen, das war mein ‘Jetzt-hab-ich-es-geschafft-Moment‘“, lacht die Skirennläuferin.
Stefan Babinsky hatte gleich zwei solcher Momente: „Zuerst in Wengen und dann kurz später in Kitzbühel. Ich habe noch viele Reserven in mir und die zwei Podeste motivieren mich noch zusätzlich, sie herauszuholen!“ Ebenfalls top motiviert und mit fünf Siegen im Gepäck geht Skistar Julia Scheib aus dieser Rennsaison.
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