In den steirischen Kages-Krankenhäusern gibt es ab sofort eine Änderung, die alle Patienten betrifft. Für mehr Anonymität kann man entweder per Name oder mit einer zugewiesenen Nummer aufgerufen werden. So funktioniert das System.
Die Wahrung der Privatsphäre von Patienten ist in Österreich gesetzlich geschützt. Das betrifft vor allem die Gesundheitsdaten. Jetzt geht die Kages einen Schritt weiter und wahrt auch bei Krankenhausaufenthalten die Anonymität der Steirer und Steirerinnen. Ab sofort gibt es beim elektronischen Aufrufsystem die Möglichkeit, zwischen dem Klarnamen und einer anonymen Nummer zu wählen.
Die Namen beziehungsweise die Zahlenkombinationen werden in den Ambulanzen oder vor den Behandlungsräumen auf einem Monitor angezeigt. Aus der Zahlenkombination sind für andere Personen keinerlei Rückschlüsse auf die Identität möglich. Einzig bei der Anmeldung am Schalter muss die Identität einmalig mittels E-Card bekannt gegeben werden. Die Information wird dann elektronisch registriert und in den Patientenstammdaten hinterlegt. Somit gilt sie für Folgebesuche – auch in anderen Kages-Häusern.
Das neue System bietet eine gute Lösung zum Schutz persönlicher Daten und ermöglicht weiterhin effiziente Arbeitsabläufe in den Ambulanzen.
Kristin Grandl-Eder, Datenschutzbeauftragte der Kages
„Es ist uns in der Kages ein großes Anliegen, die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten bestmöglich zu schützen“, sagt Alexandra Smon-Stocker, Leiterin der Fachabteilung Medizininformatik. „Das neue System bietet eine gute Lösung zum Schutz persönlicher Daten und ermöglicht weiterhin effiziente Arbeitsabläufe in den Ambulanzen“, bekräftigt Kristin Grandl-Eder, Datenschutzbeauftragte der Kages.
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