Graz wählt am 28. Juni einen neuen Gemeinderat. Die meisten Parteien präsentieren noch diese Woche ein Fairnessabkommen für den Wahlkampf. Die FPÖ ist ebenso wie der Korruptionsfreie Gemeinderatsklub (KFG) nicht mit im Boot.
Wie fair wird die Grazer Gemeinderatswahl am 28. Juni? Geht es nach KPÖ, ÖVP, Grünen, SPÖ und NEOS, „sehr fair“: Am Freitag präsentieren die Parteien ein Abkommen für einen „respektvollen, transparenten und faktenbasierten Wahlkampf“, der eine „klare Grenze gegenüber Diskriminierung, Desinformation und Dirty Campaigning“ ziehen soll.
Nicht an Bord ist die FPÖ. „Aus einem Grund“, erklärt FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab: „Derartige ,Vereinbarungen‘ haben vielfach den Zweck, dass kritische Themen wie Migration, Islamismus oder Sozialtourismus nicht in der notwendigen Deutlichkeit angesprochen werden.“
Die Freiheitlichen lehnen bei Wahlgängen häufig solche Fairnessabkommen ab, meist mit ähnlichen Begründungen wie in Graz. Der KFG als nach dem Finanzskandal von 2021 entstandene blaue Abspaltung ist ebenfalls kein Unterstützer der Vereinbarung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.