Nachdem Nina Ortlieb am Donnerstag bereits den Staatsmeistertitel in der Abfahrt einfahren konnte, schlug sie am Freitag auch im Super-G zu und fixierte damit ihr viertes ÖM-Gold. Jubeln durfte auch Marco Schwarz! Der Kärntner holte sich seinen zweiten Super-G-Titel nach 2023, den fünften insgesamt.
In einem engen Rennen – die ersten elf Athleten lagen innerhalb von einer Sekunde – hatte der 30-jährige Schwarz am Ende die Nase um zwölf Hundertstelsekunden vor dem 21-jährigen Tiroler Matteo Haas. Bronze sicherte sich der weltcuperfahrene Steirer Vincent Wieser, der 0,41 Sekunden auf Schwarz verlor, der in dieser Saison unter anderem auch den Weltcup-Super-G in Livigno (It) kurz nach Weihnachten gewinnen konnte.
Ortlieb mit Speed-Double
Weniger eng verlief die Entscheidung bei den Damen. Da hatte die elftplatzierte Elisa Eder bereits 3,04 Sekunden Rückstand auf Nina Ortlieb, die sich nach der Abfahrt auch im Super-G durchsetzte und damit ihr zweites Speed-Double nach 2023 fixierte. Der 29-jährigen Vorarlbergerin am nächsten kam die Tirolerin Stephi Brunner, die 0,37 Sekunden einbüßte und damit sieben Hundertstel vor der Steirerin Anna Schilcher lag, die wie schon in der Abfahrt Bronze holte.
Hütter und Rädler gehen leer aus
Keine Medaillen gab es für die beiden Olympia-Heldinnen Cornelia Hütter und Ariane Rädler. Hütter, in Cortina im Super-G Dritte hinter Federica Brignone (It) und Romane Miradoli (Fra), musste sich auf der Reiteralm mit 1,18 Sekunden Rückstand auf ihre Vorarlberger ÖSV-Teamkollegin mit Rang fünf begnügen. 23 Hundertstel dahinter auf Rang sechs: Teamkombi-Olympiasiegerin Ariane Rädler.
Technikbewerbe am Wochenende
Am Samstag werden die Titelkämpfe im Ennstal mit den Riesentorläufen bei Damen und Herren fortgesetzt, am Sonntag stehen zum Abschluss die Slalom-Entscheidungen auf dem Programm.
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