Die österreichischen Meisterschaften auf der steirischen Reiteralm begannen mit einem Favoritensieg! In der Abfahrt der Damen setzte sich die Vorarlbergerin Nina Ortlieb vor der Tirolerin Lena Wechner und der Steirerin Anna Schilcher durch. Für eine Überraschung sorgte Riesentorlauf-Gesamtweltcupsiegerin Julia Scheib, die mit Nummer 29 auf Rang vier fuhr.
0,74 Sekunden Vorsprung hatte Nina Ortlieb am Ende im Ziel auf Lena Wechner, Schilcher lag bereits 1,02 Sekunden zurück. Damit durfte die 29-jährige Lecherin, die in ihrer Karriere durch unzählige Verletzungen immer wieder weit zurückgeworfen wurde, über ihren dritten Staatsmeistertitel jubeln.
2023 hatte die Head-Pilotin in Hinterstoder bereits in der Abfahrt zugeschlagen und hatte sich im Super-G mit Rang zwei hinter der Kanadierin Stefanie Fleckenstein auch den Super-G-Titel holen können.
Starker VSV-Nachwuchs
Am Donnerstag war die Kärntnerin Nadine Fest bei der Zwischenzeit noch 0,19 Sekunden vor Ortlieb gelegen, schied im unteren Streckenteil aber ebenso wie die Vorarlbergeirn Vanessa Nußbaumer aus. Erfreulich aus Ländle-Sicht: Emma Amann fuhr auf Rang fünf (1,99)! Damit empfahl sich die 20-jährige Montafonerin, die bislang von VSV-Trainer Günther Gerhard betreut wurde, einmal mehr für einen Platz im ÖSV-Kader. Überraschen konnte auch die 18-jährige Rosina Brandstetter vom WSV Braz. Nach den Trainingsrängen 15 und 26 fuhr sie im Rennen auf Rang elf (+3,37). Franziska Leiter (Schröcken) und Ella Fiel (St. Gallenkirch) kamen auf die Plätze 15 (+4,05) bzw. 17 (+4,06).
Scheib mit gewaltiger Steigerung
Die größte Sensation war aber Julia Scheib. Die Siegerin des Riesentorlaufweltcups, die heuer fünf „Riesen“ für sich entscheiden konnte und damit den ÖSV-Rekord von Annemarie Moser-Pröll eingestellt hatte, raste mit Startnummer 29 in ihrer ersten Abfahrt seit Feburar 2019 auf Rang vier. Beeindruckend ihre Steigerung: Im ersten Training am Mittwoch hatte die 27-Jährige noch 10,356 Sekunden Rückstand gehabt. Im zweiten Testlauf waren es als Achte schon nur mehr 2,53 Sekunden. Und im Rennen lag die Rossignol-Pilotin 1,45 Sekunden hinter Siegerin Ortlieb – auf Rang drei fehlten aber nur 43 Hundertstel.
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