Was die „Krone“ bereits berichtet hatte, ist jetzt offiziell! Johannes Zöchling ist neuer Cheftrainer der Damen, wie der ÖSV am Donnerstag bekannt gab. Der Niederösterreicher tritt damit in die Fußstapfen von Roland Assinger, der das Amt von April 2023 bis zuletzt innehatte.
Der 46-Jährige tritt das Amt am 1. Mai an und folgt Roland Assinger nach, dessen Abschied Mitte März bekannt geworden war. „Der Anspruch in Österreich ist hoch. Wir wollen regelmäßig um Podestplätze mitfahren“, erklärte Zöchling, der zuletzt als Trainer in Norwegen beschäftigt war und davor viele Jahre beim ÖSV gearbeitet hatte.
Man habe mit ihm einen Trainer gewonnen, der „bewiesen hat, dass er Athletinnen und Athleten erfolgreich weiterentwickeln kann“, sagte ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher in der Aussendung des Skiverbands. Zöchling war bereits zwischen 2010 und 2024 im ÖSV tätig und in dieser Zeit unter anderem als Konditions- und Techniktrainer bei den Frauen engagiert. Auch im Nachwuchsbereich bringt der Niederösterreicher Erfahrung mit. In Norwegen kümmerte er sich seit 2024 um die Skirennläuferinnen in den technischen Disziplinen und hatte damit seinen Anteil an der olympischen Silbermedaille von Thea Louise Stjernesund (RTL) in Cortina vor zwei Monaten.
Vorschusslorbeeren
„Johannes bringt fachliche Kompetenz und internationale Erfahrung mit. Er kennt die Strukturen im ÖSV und hat gleichzeitig wertvolle neue Impulse gesammelt“, gab es von ÖSV-Alpinchef Christian Mitter Vorschusslorbeeren. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch. „Wir sind überzeugt, dass er gemeinsam mit seinem Trainerteam die richtigen Schritte setzen wird, um unsere Damen in allen Disziplinen konstant an die Weltspitze zu führen“, meinte Mitter.
„Verantwortungsvolle Position“
Zöchling sprach von „einer verantwortungsvollen Position“, die er nun bei seiner Rückkehr zu Ski Austria erhalte. „Ich möchte sie in meiner gewohnten Art angehen – ruhig, zielstrebig und mit großem Engagement. Zudem bietet diese Rolle die Möglichkeit, wichtige Impulse im österreichischen Skisport zu setzen“, betonte der Coach, der bereits mit Größen wie Marlies Schild und Nicole Hosp zusammengearbeitet hat.
Er wolle sich nun zunächst mit den Sportlerinnen sowie mit dem gesamten Trainerstab austauschen und ein Bild verschaffen, erklärte Zöchling. Speed-Ass Cornelia Hütter hatte am Ende des Weltcup-Winters gemeint, ihr sei wichtig, „dass eine gewisse Ruhe im Team ist. Und es Personen im Hintergrund gibt, die das so gut managen, dass wir uns eigentlich nur aufs Runterfahren konzentrieren müssen.“ Eine der vielen Aufgaben, die auf Zöchling zukommen. Er wolle jedenfalls „die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und gleichzeitig auch die Eigenverantwortung der Athletinnen stärken“.
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