Tragödie in den Morgenstunden des Ostersonntags in Schladming: Zwei 17-jährige Urlaubsgäste wurden auf dem Weg zu ihrem Hotel von einem Zug erfasst. Einer der Jugendlichen schwebt in Lebensgefahr, auch der zweite erlitt schwere Verletzungen.
Bei den Verunglückten handelt es sich laut Polizei um zwei junge Slowaken. Sie waren gegen 6.30 Uhr hintereinander auf den Bahngleisen unterwegs, um zu ihrem Hotel zu gelangen. Da sie nicht ortskundig waren und ihre Handys nicht funkionierten, gingen sie dem Gleiskörper entlang, berichtete jener Bursche, der nach dem Drama noch ansprechbar war. Den Regionalzug, der um 6.30 Uhr im Ortsteil Klaus von hinten heranbrauste, hätten sie weder gesehen noch gehört.
Lebensgefährliche Kopfverletzungen
Die Garnitur erfasste das Duo und schleuderte es auf die Gleise. Dabei erlitt einer der beiden schwere Kopfverletzungen und schwebt in Lebensgefahr. Der zweite Jugendliche trug eine Bruchverletzung an der Schulter davon.
Nach der Erstversorgung wurde der Schwerstverletzte vom Rettungshubschrauber C14 ins Krankenhaus nach Klagenfurt geflogen, sein Kollege wurde von der Rettung ins DKH Schladming gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.
Krisenhilfe für Lokführer und Angehörige
Das Kriseninterventionsteam musste den Lokführer sowie die geschockten Angehörigen der beiden Jugendlichen, die gemeinsam mit den Verunglückten in Schladming auf Urlaub waren, betreuen. Bis 7.45 Uhr war der Zugverkehr zwischen Schladming und Pichl eingestellt.
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