Die „Krone“ hat ihre Leser gefragt, die „Stimme Österreichs“ hat geantwortet – was beim Staatsfunk am meisten enttäuscht, das hat einen Nerv der Österreicherinnen und Österreicher getroffen: Binnen weniger Stunden nach dem Aufruf der „Krone“ zur aktuellen ORF-Krise und deren Folgen meldete sich die „Stimme Österreichs“ lautstark zu Wort: Mehr als 1000 Kommentare auf krone.at und unzählige Mails erreichten uns bis Freitagabend. Zur Erinnerung: Nach den vielen Sündenfällen beim ORF rumort es ordentlich am Küniglberg. Generaldirektor Roland Weißmann musste nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurücktreten, Sicherheitsbeauftragter Pius Strobl will die eigene Firma auf 2,4 Millionen Euro Pension verklagen, schwere Missbrauchsvorwürfe gegen einen Ex-Mitarbeiter tauchten auf, und die Liste der Gagenkaiser brachte zutage, dass gerade Problemfälle wie Ex-Sportchef Hannes Aigelsreiter jene sind, die beim Staatsfunk am meisten abcashen (in seinem Fall 339.824 € Bruttojahresgehalt). Den Karren aus dem Dreck ziehen soll nun Neo-Chefin Ingrid Thurnher, die vorläufig übernommen hat. Die Zwangsgebühren-Zahler haben zu alldem eine klare Meinung.
Was die Gebührenzahler stört. Viele stoßen sich vor allem an der verpflichtenden Haushaltsabgabe sowie den Gehältern: „Die Gehälter gehen leider überhaupt nicht. Hier geht es nicht nur darum, was jemand verdient, sondern vielmehr, wer dafür aufkommen muss“, schreibt ein User. Ein weiterer legt nach: „Jedes Jahr, wenn die Top-Gehälter veröffentlicht werden, dasselbe Theater. Aber!! Es ändert sich gar nichts. Im Gegenteil. Es wird immer schlimmer und schlimmer.“ Das sehen auch andere User so: „Dass die Zustände so schlimm, unverschämt und gelinde gesagt obszön sind, treibt einem die Zornesröte ins Gesicht.“
Auch das Programm kritisieren viele. Eine Posterin sagt: „Meiner Meinung nach sind die ORF-Zwangsgebühren in keinster Weise gerechtfertigt. Das Programm ist einfach schlecht; Filme von anno dazumal werden ständig wiederholt.“ Ein anderer Leser schreibt: „Wie immer bei Zwangsmitgliedschaften bleibt der Wettbewerb auf der Strecke.“
Wie kann sich etwas ändern? Die „Krone“ listet am Osterwochenende eine Reihe gut gemeinter und effizienter Vorschläge zusammen mit ihren Lesern auf. Machen Sie mit und schreiben Sie uns auf krone.at/forum oder unter leser@kronenzeitung.at.
Kommen Sie gut durch den Ostersamstag!
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