Austria-Coach Mader:

„Der Druck liegt eindeutig bei der Admira“

2. Liga
03.04.2026 10:25

Als Tabellenführer ist Austria Lustenau in Liga zwei ab sofort der große Gejagte. Und heute kommt im Spitzenspiel Admira Wacker zu den Grün-Weißen, die mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen könnten. Über 4000 Fans werden im Stadion erwartet.

Innerhalb einer Woche trifft Lustenau auf die Admira, die Young Violets und St. Pölten. Drei Runden, in denen sich möglicherweise im Titelkampf die Spreu vom Weizen trennt. Als Tabellenführer befindet sich die Austria in der besten Position aller Aufstiegskandidaten. „Der Druck liegt deshalb auch eindeutig beim Gegner“, stellt Trainer Markus Mader vor dem Spiel gegen die Admira klar.

Die Südstädter, die als großer Titelfavorit in die Meisterschaft gingen, wollen mit einem Trainerwechsel noch den Return schaffen. Statt Thomas Silberberger sitzt nun Ex-Young Violets-Trainer Harald Suchard auf der Bank. „Durch die Länderspielpause hatte er nun zwei Wochen Zeit, sich auf uns einzustellen. Ich denke schon, dass er die eine oder andere personelle Änderung vornehmen wird“, so Mader, der wiederum kadertechnisch aus dem Vollen schöpfen kann. Fakt ist, dass die Admira mit 46 Toren die stärkste Offensive der Liga stellt, hinten jedoch anfällig ist. Allein elfmal trafen die Südstädter nach Standards, da weiß die Lustenauer Abwehr, was auf sie zukommt.

Stürmer Lenn Jastremski will endlich sein drittes Saisontor.
Stürmer Lenn Jastremski will endlich sein drittes Saisontor.(Bild: GEPA)

Jastremski mit Mentalität
Auf jeden Fall soll es heute ein Fußballfest geben, werden doch – durch eine spezielle Vereinsaktion – mehr als 4000 Fans in der SunMinimeal-Arena erwartet. Mittendrin im Geschehen wird auch Stürmer Lenn Jastremski sein, dem bisher jedoch erst zwei Treffer in der Saison gelangen. Eine enttäuschende Quote für den Angreifer, der sich aber für die Mannschaft zerreißt. „Lenn hat die Mentalität, dass er sich auch in jedem Training voll reinhaut“, schätzt Trainer Mader den unbedingten Einsatzwillen des Deutschen. Den 25-Jährigen wurmt seine Torflaute selbst am meisten. „Aber ich habe einen Weg gefunden, damit klarzukommen. Und ich weiß, dass ich wieder treffen werde.“ Am besten schon heute.

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