Was für ein Abschluss! Nur kurz nach ihrem Karriereende feiert Christina Ager einen Sieg beim legendären Südtirol Gardenissima. Die Tirolerin gewinnt den längsten Riesentorlauf der Welt in Gröden.
Sechs Kilometer, 115 Tore und über 1.000 Höhenmeter – die Gardenissima gilt als echtes Highlight zum Saisonende. Ager sicherte sich in einer Zeit von 3:52,98 Minuten den Sieg auf der Strecke von der Seceda zum Col Raiser. Hinter ihr landeten Lokalmatadorin Nadia Delago (+1,43) und die zweite ÖSV-Dame Franziska Gritsch (+2,75). Für Ager ist es bereits der zweite Triumph bei diesem Rennen nach 2023. Mit Emily Schöpf auf Rang fünf schafften es gleich drei ÖSV-Läuferinnen in die Top-Plätze.
ÖSV-Stockerl auch bei den Herren
Auch bei den Herren gab es ein starkes Ergebnis aus österreichischer Sicht. Manuel Traninger fuhr auf Rang drei. Der Sieg ging an den Deutschen Simon Jocher, der die Strecke in 3:43,90 Minuten bewältigte. Platz zwei sicherte sich der Südtiroler Christoph Innerhofer.
Legenden ebenfalls am Start
In der Kategorie der „Ski Legends“ zeigten ehemalige Größen ihr Können. Andrea Fischbacher und Brigitte Kliment-Obermoser belegten hinter Siegerin Verena Stuffer die Plätze zwei und drei. Bei den Herren setzte sich der Deutsche Bastian Meisen vor Frederik Norys durch.
Krönender Saisonabschluss
Mit über 700 Teilnehmern, Sonnenschein und winterlichen Temperaturen bildete die Gardenissima 2026 einen würdigen Abschluss der alpinen Saison.
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