Quentin Halys heißt der überraschende Sieger der diesjährigen Auflage der Generali Open in Kitzbühel. Der 29-jährige Franzose bezwang am Samstag im Endspiel von Österreichs größtem Sandplatz-Tennisturnier Titelverteidiger und Topfavorit Alexander Bublik nach 93 Minuten 6:4,7:6(6) und holte damit seinen ersten ATP-Titel überhaupt. Es war in der Historie des Turniers in der Gamsstadt der erste französische Einzelsieg.
„Ich bin so glücklich. Ich habe heute ein tolles Match gespielt und Sascha ist ein so toller Spieler. Ich hoffe, ihr habt es auch genossen“, sagte Halys, der sich im Ranking auf Platz 51 katapultierte. „Der erste ATP-Titel wird für immer in meinem Herzen bleiben. Die Atmosphäre hier ist so toll, wir sehen uns sicher nächstes Jahr wieder“, versprach er.
Auch Bubliks Mätzchen nutzten nichts
Halys hatte den Kasachen auch in der Vorwoche in Gstaad, allerdings weit knapper, in drei Sätzen geschlagen. In Kitzbühel nutzten auch diverse Mätzchen von Bublik im zweiten Satz nichts, um den noch Weltranglisten-83. aus dem Konzept zu bringen.
Halys war vor allem mit dem Aufschlag dominant, schlug 17 Asse und musste keinen einzigen Breakball abwehren. Er nahm Bublik im ersten Satz zum 6:4 das Service ab. Im zweiten Durchgang ging es ohne Serviceverlust ins Tiebreak, in dem Bublik zunächst 2:0 führte und später bei 6:5 einen Satzball nicht nutzen konnte. Halys hingegen verwertete gleich Matchball Nummer eins.
Die Finale des ATP-Tennis-Turniers in Kitzbühel seit 2000:
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