Terror auch im Westen
Ukraine verzeichnet größten Luftangriff untertags
Kiew hat am Dienstag fast 1000 russische Drohnenangriffe auf die Ukraine gemeldet. Es handelte sich dabei wohl um den größten Luftangriff zur Tageszeit seit Beginn der russischen Offensive im Februar 2022. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte Russlands „absolute Verdorbenheit“ nach den Angriffen.
Bei den Angriffen auf die Ukraine wurden drei Menschen getötet. Zwei Menschen starben in der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk. Auch ein sechsjähriges Kind wurde laut örtlichen Behörden verletzt. In der zentralukrainischen Region Winnyzja kam eine weitere Person ums Leben
Russland fing fast 400 ukrainische Drohnen ab
Indes hat die russische Armee in der Nacht auf Mittwoch nach eigenen Angaben fast 400 ukrainische Drohnen abgefangen. Die 389 Drohnen hätten insbesondere auf russische Regionen an der Grenze zur Ukraine sowie auf die Regionen Moskau und Leningrad abgezielt, teilten die russischen Streitkräfte Mittwochfrüh mit.
Angriffe auf russischen Hafen und Energieanlage
Zuvor hatten die russischen Behörden ukrainische Angriffe auf einen Hafen im Nordwesten Russlands sowie eine Energieanlage in der südwestrussischen Grenzregion Belgorod gemeldet. An dem Hafen in Ust-Luga werde ein Brand unter Kontrolle gebracht, erklärte der Gouverneur der westrussischen Region Leningrad, Alexander Drosdenko. Verletzt wurde ihm zufolge niemand. Die Anlage ist ein Umschlagplatz für russische Exporte, darunter Düngemittel, Öl und Kohle.
Unterbrechungen bei der Strom- und Wasserversorgung
Der Regionalgouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zudem Unterbrechungen bei der Strom- und Wasserversorgung in der russischen Grenzregion nach einem ukrainischen Raketenangriff. „Es wurden schwere Schäden an Energieinfrastrukturanlagen verursacht“, erklärte er im Onlinedienst X.










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