Mikaela Shiffrin ist sechsfache Gesamtweltcupsiegerin – und zieht damit mit ÖSV-Ikone Annemarie Moser-Pröll gleich. Die US-Ski-Queen landete im letzten Riesentorlauf der Saison in Hafjell auf Rang elf. Die Kanadierin Valerie Grenier gewann vor der Norwegerin Mina Fürst Holtmann. Julia Scheib jubelte über einen rot-weiß-roten Stockerlplatz als Dritte. Stephanie Brunner errang ihren ersten Top-Ten-Platz der Saison und wurde Fünfte.
Shiffrin fuhr im letzten Rennen, einem Riesentorlauf in Hafjell, in die Punkteränge, womit sie nicht mehr von Verfolgerin Emma Aicher aus Deutschland abgefangen werden konnte. Sechs Gesamtweltcupsiege bei den Frauen hatte zuvor nur Österreichs Sportlerin des Jahrhunderts Annemarie Moser-Pröll geschafft.
Mit ihrer insgesamt 18. Kristallkugel liegen nur noch Lindsey Vonn und Marcel Hirscher (jeweils 20 Kugeln) vor ihr.
Hier das Ergebnis:
Shiffrin und Aicher machten es am Saisonende noch einmal spannend. Denn als 17. nach dem ersten Lauf war die US-Amerikanerin außerhalb der Punkteränge klassiert gewesen, während Aicher als Dritte sogar mit dem Ski-Wunder kokettieren durfte. In der Entscheidung aber spielte Shiffrin ihre ganze Routine aus, schaffte den Kugelgewinn aus eigener Kraft, indem sie sechs Plätze gut machte. Die 22-jährige Aicher hingegen fiel nach einem großen Fehler noch hinter Shiffrin zurück.
Nachfolgerin von Brignonen
Im Gesamtweltcup hatte Shiffrin zuletzt Lara Gut-Behrami (2024) und Federica Brignone (2025) den Vortritt lassen müssen. Beide Konkurrentinnen verletzten sich aber vor dieser Saison und Shiffrin stemmte neun Jahre nach ihrem ersten Coup als damals 22-Jährige den großen Glasbecher zum sechsten Mal in die Höhe. Sechs Gesamtweltcupsiege bei den Frauen hatte zuvor nur Österreichs Sportlerin des Jahrhunderts Annemarie Moser-Pröll geschafft.
Für den neuerlichen Coup benötigte Shiffrin eine fast perfekte Slalomsaison, um die im Saisonfinish noch einmal aufdrehende Allrounderin Aicher in Schach zu halten. 980 von 1.000 möglichen Punkten wanderten durch ihre Paradedisziplin aufs Konto. Nur ein weiterer Podestplatz kam aus einer anderen Disziplin dazu. In Spindleruv Mlyn wurde Shiffrin Riesentorlauf-Dritte. Aicher stand in Abfahrt, Super-G und Slalom am Podest. Im Riesentorlauf hatte es die Deutsche noch nie aufs Weltcup-Stockerl geschafft – ein Ziel, das aufrecht bleibt.
„Wunderbarer Abschluss“ für Scheib
„Es ist ein Supergefühl“, sagte Scheib, die erträumte Kristallkugel in Händen. „Ein Podium ist ein wunderbarer Abschluss dieser super Saison.“ Der Spannungsaufbau nach dem erreichten Ziel war ihr laut eigener Aussage nicht leicht gefallen. Zudem kommt der Frühlingsschnee in Norwegen ihrem Fahrstil nicht unbedingt entgegen. Trotz kleiner Schnitzer waren ihre Fahrten erneut podiumswürdig.
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