Beim Halbmarathon in Wels ist letztes Wochenende nicht alles glatt gelaufen. Während es bei den Kinderevents zu fehlenden Zeitmessungen kam, waren die Distanzen bei den Erwachsenen teils viel zu lang oder zu kurz. Als Grund wurde auch ein nicht tätiger Streckenposten genannt.
Bereits bei den Kinderläufen im Rahmen des Welser Halbmarathons gabs Unmut. Erst wurde die Strecke halbherzig mit Hütchen ausgesteckt, dann streikte auch noch die Zeiterfassung bei unzähligen Kindern. Zu allem Überdruss gab es nach zweistündiger Wartezeit die Info, dass die Kinderpokale wegen technischer Probleme Heim geschickt werden und es als Belohnung ein Stirnband gibt.
Kinder mussten zwei Stunden warten
Doch auch bei den Erwachsenen lief am nächsten Tag bei weitem nicht alles Eitel Wonne – wurde die Messestadt doch viel mehr zur Vermessestadt! „Ich habe schon viel erlebt, aber dieser Lauf war extrem eigenartig“, meinte Triathlon-Ass Rafael Lukatsch, der mit seiner Freundin Agnes die Distanz über fünf Kilometer absolviert hatte. Die am Ende aber sieben (!) Kilometer betragen hatte.
„Wir liefen so dahin und hätten eigentlich einmal links abbiegen müssen, doch es gab weder Streckenposten noch irgendwelche Absperrungen. Nach etwa drei Kilometern wussten wir, dass etwas nicht stimmen kann“, so der 26-Jährige, der als „Gegenangebot“ vom Veranstalter die Einladung erhielt, beim nächsten Mal doch vorab gemeinsam die Route abzulaufen. „Das kann es aber nicht sein, die Leute bezahlen viel Geld um eine beschilderte Strecke zu erhalten“, meint Lukatsch, der mit seinem Leid nicht allein war.
20-Euro-Rabatt als Entschädigung
Im Gegensatz zum langen Fünfer war der Halbmarathon nämlich um 195 Meter zu kurz, etwaige Bestzeiten nichts wert. Was der Veranstalter sagt? „Wir hatten drei Sicherheitsvorkehrungen, die nicht gegriffen haben. Den Läufern wurde ein 20-Euro-Rabatt angeboten“, betont OK-Chef Stefan Leitner.
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