Der nächste Routinier verabschiedet sich aus dem Ski-Weltcup: Simon Maurberger beendet seine Karriere. Der Südtiroler blickt auf bewegte Jahre im Slalom-Zirkus zurück.
Im Ski-Weltcup geht eine weitere Karriere zu Ende. Nach Romed Baumann, Adrien Théaux, Joana Hählen und Christina Ager hat nun auch Simon Maurberger seinen Rücktritt bekannt gegeben.
Der 31-jährige Südtiroler verabschiedete sich mit emotionalen Worten von seinen Fans und Wegbegleitern. „Es ist an der Zeit, ein Kapitel zu schließen, das mein ganzes Leben geprägt hat“, schrieb Maurberger auf Instagram. „Es gab Siege, die sich wie Fliegen anfühlten, und es gab Niederlagen, die mehr schmerzten, als Worte erklären können.“
Größter Erfolg bei WM 2019
Maurberger schaffte es in seiner Weltcup-Karriere fünfmal in die Top Ten. Seinen größten Erfolg feierte der Technikspezialist bei der Ski-WM 2019 im schwedischen Åre, als er mit Italien Bronze im Teambewerb gewann. In der laufenden Saison stand der Ahrntaler noch bei drei Slaloms am Start, blieb dabei jedoch ohne Weltcuppunkte.
Emotionale Abschiedsworte
In seinem Abschiedspost bedankte sich Maurberger besonders bei seiner Familie, seinen Freunden und Teamkollegen, die ihn über viele Jahre begleitet haben. Zum Abschluss schrieb er schlicht: „Simon out.“
Aus dem Weltcup-Zirkus kamen zahlreiche Abschiedsgrüße. Unter anderem meldeten sich Slalomkollegen wie Atle Lie McGrath, Dominik Raschner, Johannes Strolz oder Giuliano Razzoli mit warmen Worten zu Wort.
Mit Maurberger verliert der Ski-Weltcup damit einen weiteren erfahrenen Technikspezialisten.
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