105 Pistenkilometer

Drei Skifahrer knacken Königstour-Legende!

Bergkrone
13.03.2026 19:09

105 Pistenkilometer, 22.500 Höhenmeter – und keine Pause. Was für viele Skifahrer völlig verrückt klingt, haben drei Freunde im Skigebiet Hochkönig tatsächlich durchgezogen. Peter Korat aus Mühlbach, Manuel Fritzenwallner aus St. Johann im Pongau und Bernhard Binder aus Gänserndorf sind damit die Allerersten, die die „Legends“-Challenge geschafft haben – also die Königstour dreimal am Stück gefahren sind.

Die Idee zur Königstour stammt übrigens vom Mühlbacher Peter Korat selbst und längst hat der Tourismus das riesige Potenzial dieser spektakulären Skirunde erkannt und daraus eine Challenge gemacht. Kein Wunder: Die offizielle Königstour zählt mit sechs Gipfeln, 35 durchgehenden Pistenkilometern und 7500 Höhenmetern zu den eindrucksvollsten Skirunden der Alpen. Wer noch mehr will, fährt sie nicht nur einmal – sondern gleich zwei- oder dreimal. Genau dort beginnt die Legende. Denn die „Legends“-Challenge bedeutet nichts weniger, als die Königstour dreimal an einem Tag zu meistern – also 105 Pistenkilometer und 22.500 Höhenmeter.

Und genau dieser scheinbar verrückten Aufgabe haben sich am Freitagfrüh Peter Korat, Manuel Fritzenwallner aus St. Johann im Pongau und Bernhard Binder aus Gänserndorf gestellt. Um 7.13 Uhr fiel der Startschuss. Danach hieß es: kein Jammern, kein langes Stehenbleiben, kein gemütlicher Einkehrschwung – sondern Tempo machen. Bis 16.15 Uhr waren die drei unterwegs. Mehr als neun Stunden Konzentration, Kraft und Konsequenz auf Ski. Eine Heldengeschichte ohne Pause.

Peter Korak setzte auf einen Ski von ORIGINAL+ aus Bergheim.
Peter Korak setzte auf einen Ski von ORIGINAL+ aus Bergheim.(Bild: zvg)

Spezielle Ski für die Herausforderung
Auch beim Material wurde nichts dem Zufall überlassen. Peter setzte für seine Attacke auf einen speziell abgestimmten Ski von ORIGINAL+, der Skimanufaktur aus Bergheim bei Salzburg. 

Bernhard startete zunächst mit einem sportlichen Racecarver von Blizzard, ehe er für die dritte Runde auf einen weicheren Blizzard Anomaly wechselte – ein All-Mountain-Ski. Das war nach zwei absolvierten Königstouren Gold wert. „Wenn die Beine schwer werden und der Hang trotzdem sauber gefahren werden muss, entscheidet oft nicht nur der Kopf – sondern auch das richtige Brett unter dem Fuß“, so Bernhard.

Besonders stark: Peter hatte im Vorfeld sogar Freunde aus Mühlbach eingeladen: „In der Früh waren sie alle da, aber losgefahren sind wir nur zu Dritt.“  Und Peter erzählt, wie er „die Burschen angetrieben hat“: „Gebt Gas, sonst schaffen wir es nicht.“

Die „Legends“-Challenge ist geknackt.
Die „Legends“-Challenge ist geknackt.(Bild: zvg)

Ski-Geschichte am Hochkönig
Die Königstour war schon bisher ein Aushängeschild der Region Hochkönig. Seit dieser Saison ist sie mit der offiziellen Ski Challenge noch einmal aufgewertet worden: kostenlos, digital erfassbar über Skiline, mit Finisher-Goodie und – für die Legends-Kategorie – sogar mit der Chance auf eine neue Atomic-Skiausrüstung. Aber Preise hin oder her: Was Peter Korak, Manuel Fritzenwallner und Bernhard Binder am Freitag geschafft haben, ist ohnehin unbezahlbar. Denn das Trio erlebte einen Tag, an dem aus einer starken Idee endgültig eine echte Legende wurde.

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