„Good King Harry“

Diana glaubte, William wolle niemals König werden

Royals
13.03.2026 09:50

Überraschende Enthüllungen aus dem engsten Umfeld der verstorbenen Prinzessin Diana werfen ein neues Licht auf die Kindheit der Prinzen William und Harry. 

Wie der Adelsexperte und Diana-Vertraute Richard Kay berichtet, hegte die Prinzessin von Wales einst Zweifel daran, ob ihr ältester Sohn William jemals die Krone tragen wolle.  Stattdessen soll sie den jüngeren Harry insgeheim als besser geeignet für den „Top-Job“ angesehen haben.

Zu schüchtern?
In der neuesten Folge des „Daily Mail“-Podcasts „Palace Confidential“ gab Richard Kay Einblicke in private Gespräche, die er mit Prinzessin Diana vor ihrem Tod führte. Laut Kay war der junge Prinz William oft „schüchtern und zurückhaltend“, was Diana zu der Annahme führte, dass er mit der Last der künftigen Verantwortung haderte.

Prinzessin Diana mit dem kleinen Prinzen William
Prinzessin Diana mit dem kleinen Prinzen William(Bild: Peter Abbey / Camera Press / picturedesk.com)

Ein besonderer Spitzname für Harry
„Als seine Mutter noch lebte, erzählte sie mir mehrfach, dass sie nicht glaube, dass William den,‘Top-Job‘ wirklich wolle“, erklärte Kay. Im krassen Gegensatz dazu habe sie bei Prinz Harry eine natürliche Leichtigkeit im Umgang mit Menschen und eine Begeisterung für das Rampenlicht wahrgenommen.

Diana ging sogar so weit, Harry einen vielsagenden Spitznamen zu geben: Sie nannte ihn „Good King Harry“ (Guter König Harry). Kay zufolge war dies eine halb scherzhafte, aber durchaus ernst gemeinte Anspielung darauf, dass Harry möglicherweise derjenige sein könnte, der eines Tages die Nachfolge seines Vaters antritt, falls William den Thron ablehnen sollte.

Die Realität sieht heute anders aus
Während William heute als pflichtbewusster Thronfolger und feste Stütze der Monarchie gilt, hat sich Harry bekanntlich vom royalen Leben distanziert und lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Richard Kay resümiert in dem Podcast, dass man heute „eher dankbar“ sein könne, dass es nicht so gekommen ist, wie Diana es damals vermutete. William habe sich zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt, die die moderne Monarchie prägt, während Harry in den USA eine völlig neue Rolle für sich gefunden hat.

Die Aussagen sorgen dennoch für Wirbel, da sie zeigen, wie sehr sich die Wahrnehmung der beiden Brüder über die Jahrzehnte verschoben hat – und wie tief die Kluft zwischen dem einstigen „Ersatz“, der als König gehandelt wurde, und dem heutigen Thronfolger mittlerweile ist.

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