Der Kleinstaat San Marino hat seine Vertreterin für den Eurovision Song Contest 2026 bestimmt: Die Sängerin Senhit wird mit dem Song „Superstar“, den sie gemeinsam mit dem britischen Sänger Boy George geschrieben hat, beim Wettbewerb in Wien antreten. Laut ORF sei offen, ob er persönlich in Wien auf der Bühne stehen wird.
Die Entscheidung fiel beim Finale, dem San Marino Song Contest 2026, am Freitagabend. Die Live-Show dauerte mehr als drei Stunden und bot neben den Wettbewerbstiteln auch Auftritte mehrerer Gaststars.
Dritter Anlauf
Der Sieger wurde von einer fünfköpfigen Jury bestimmt. Senhit wird für San Marino in der zweiten Hälfte des ersten Halbfinals am 12. Mai auf die Bühne gehen. Sie war bereits 2011 für San Marino beim Eurovision Song Contest in Düsseldorf mit dem Song „Stand By“. Zehn Jahre später kehrte sie beim Wettbewerb in Rotterdam zurück und erreichte mit „Adrenalina“ gemeinsam mit dem US-Rapper Flo Rida das Finale.
Seitdem veröffentlichte Senhit das Album „Dangerous“, auf dem sie unter anderem mit Steve Aoki und Benny Benassi zusammenarbeitete. Neben ihrer Musikkarriere stand sie auch auf europäischen Musicalbühnen und spielte Rollen in Produktionen wie The Lion King, Hair und Fame in Deutschland und der Schweiz.
Anmeldungen von 800 Acts aus 40 Ländern
Mehr als 800 Künstlerinnen und Künstler aus 40 Ländern hatten sich für die Castings des „Dreaming San Marino Song Contest“ angemeldet. Die Herkunftsländer der Künstler waren äußerst vielfältig: von Afghanistan bis Kasachstan, von Thailand bis zur Elfenbeinküste, über Bahrain und Mexiko. Außerdem gab es eine starke Beteiligung aus dem Balkan- und dem Mittelmeerraum.
Im Laufe der Jahre hat es der Wettbewerb verstanden, Nachwuchskünstler zu internationalen Repräsentanten der Republik San Marino zu machen. An den jüngsten Ausgaben des San Marino Song Contest beteiligten sich unter anderem bekannte italienische Sänger und ESC-„Veteranen“ wie Achille Lauro und Gabry Ponte.
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