180 Personen geplant

Erster Rückholflug für Österreicher am Mittwoch!

Außenpolitik
03.03.2026 14:23

Nach wie vor sitzen Tausende Österreicherinnen und Österreicher in der Krisenregion im Nahen Osten fest. Nun wird es einen ersten Rückholflug des Außenministeriums aus Maskat, der Hauptstadt des Oman, geben. Reisende aus Dubai sollen zuvor mit Bussen dorthin gebracht werden. 

Es sei nach wie vor das Ziel, „die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher vor Ort zu garantieren“, betonte Clemens Mantl, Sprecher des Außenministeriums am Dienstag. Aktuell gelten für die arabischen Staaten in der Krisenregion die Reisewarnstufen 4 bzw. 3 für Saudi-Arabien und den Oman. 

Busse nach Maskat und Riad
Der Luftraum sei zu einem großen Teil gesperrt, was die unterstützte Ausreise erschwere, man habe allerdings die Teams vor Ort bereits verstärkt und erhalte in den nächsten Tagen auch Unterstützung von Verteidigungs- und Innenministerium, so Mantl. 70 Personen wurden bereits in den Oman gebracht. Für weitere 200 wurden Busse nach Riad organisiert. Bislang hätten dieses Angebot allerdings nur 40 Reisende in Anspruch genommen. 

Clemens Mantl, Sprecher des Außenministeriums
Clemens Mantl, Sprecher des Außenministeriums(Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)

Am Mittwoch soll nun der erste Rückholflug aus Maskat starten. 180 Personen könnten damit ausreisen. Auch für den Donnerstag sind weitere Rückholflüge angedacht, man arbeite mit Hochdruck daran. „Die Sicherheitslage lässt es jetzt zu und wir nutzen dieses Zeitfenster sofort“, ließ Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) in einem schriftlichen Statement mitteilen. 

„Negative Einzelfälle spiegeln nicht die Realität wider“
Derzeit befinden sich rund 18.000 Österreicherinnen und Österreicher in der Region. Das Außenministerium betont, dass die Lage dynamisch bleibt und Entscheidungen laufend an die Sicherheitslage angepasst werden. Mantl betonte zudem, dass man ersuche, sich nicht nur auf „negative Einzelfälle“ zu fokussieren: „Das spiegelt nicht die Realität vor Ort wider und ist unseren Mitarbeitern gegenüber unfair.“ 

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