
Die USA hatten dem verhandlungsunwilligen Iran ein unmissverständliches Signal gesendet: Gleich zwei Flugzeugträger wurden in den Nahen Osten verlegt. Genauer: zwei Carrier Strike Groups rund um die „USS Abraham Lincoln“ und die „USS Gerald R. Ford“, eskortiert von Zerstörern, Kreuzern, Versorgern und Angriffs-U-Booten. Die Flugzeugträger sind nuklear betrieben, mit faktisch unbegrenzter Reichweite. Jede Gruppe verfügt über rund 40 Kampfjets und etwa 30 zusätzliche Luftfahrzeuge – bis zu 80 Präzisionsbomben können so pro Angriffswelle ins Ziel gebracht werden, ergänzt durch Hunderte Marschflugkörper von Zerstörern. Eine Feuerkraft, die weltweit ihresgleichen sucht.
Nach dem Erstschlag der USA im Verbund mit Israel sind die Folgen nicht absehbar: Durch die betroffene Region laufen rund 20 Prozent des globalen Ölhandels. Ein Ölpreisschock – und mit ihm steigende Gaspreise – scheint wahrscheinlich. Transport- und Produktionskosten könnten in die Höhe klettern, die Inflation neuen Zunder bekommen, Aktienmärkte unter Druck geraten. Gold und Silber zogen bereits vor der Eskalation an und dürften nun weiter steigen. Im (atomaren) Extremfall droht uns sogar eine globale Rezession, die Bevölkerung in Europa träfe es wegen der Energieabhängigkeit besonders hart.
Für Wirtschaft und Anleger bedeutet das vor allem eines: maximale Unsicherheit. In solchen Phasen reagieren Märkte nicht rational, sondern sensibel. Wenn Großmächte de facto Fakten schaffen, ist es klug, sichere Häfen anzusteuern.
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