Im Vorfeld des Weltfrauentags spricht Vorarlbergs SPÖ-Frauenvorsitzende Bea Madlener-Tonetti über den sinkenden Frauenanteil im roten Nationalratsklub, das umstrittene Verbrennen von Funken-Hexen und ihre Wünsche für die Vorarlbergerinnen.
„Krone“: Frau Madlener-Tonetti, die SPÖ verfehlt im Nationalrat nach dem Nachrücken von Christoph Matznetter die 40-Prozent-Frauenquote und verliert dadurch 160.000 Euro Klubförderung pro Jahr. Ist das ein notwendiger Preis oder politisches Versagen?
Bea Madlener-Tonetti: Die SPÖ-Frauen sind mit dem sinkenden Frauenanteil im SPÖ-Parlamentsklub unzufrieden. Es ist für uns als Frauenorganisation selbstverständlich, dass Frauen mit am Verhandlungstisch sitzen müssen. Deshalb werden wir gemeinsam mit der Bundespartei das Parteistatut auf Lücken in Bezug auf die Unterstützung von Frauen durchleuchten. Gleichstellungspolitik ist nicht nur die Aufgabe der Frauenorganisation, sondern der Gesamtpartei.
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