Konflikt mit dem Iran

USA ziehen ihre Diplomaten aus dem Libanon ab

Außenpolitik
24.02.2026 11:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das US-Außenministerium hat angeordnet, dass Diplomatinnen und Diplomaten sowie ihre Familien den Libanon verlassen sollen. Als Grund wurden die wachsenden Spannungen mit dem Iran angeführt. Personal, das man unbedingt benötige, soll noch in dem Land bleiben.

Laut einem Insider wurden bereits 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Botschaft in Beirut in Sicherheit gebracht. Das wird als Hinweis auf Angriffsvorbereitungen gesehen. So könnten die USA im Fall eines Angriffs auf den Iran einen größeren Konflikt für möglich halten, sprich es in Betracht ziehen, dass sich die Hisbollah-Terroristen aus dem Libanon einschalten könnten. In den vergangenen Tagen hat die israelische Armee Kommandozentren der Hisbollah im Libanon bombardiert. Dort seien Angriffe auf Israel und Terroranschläge vorbereitet worden, hieß es.

Schon seit Wochen droht US-Präsident Donald Trump dem Iran. Erst am Freitag sagte er, einen begrenzten Militärschlag in Erwägung zu ziehen. Er wundere sich, dass der Iran trotz des hohen Militäraufgebots bisher nicht „kapituliert“ habe. In der Golfregion befinden sich derzeit Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Kampfflugzeuge. Israelische Medien berichteten zudem, dass auf dem Flughafen bei Tel Aviv Tank- und Transportflugzeuge des US-Militärs gesichtet worden seien.

Warnte Generalstabschef Trump?
Auch der größte Flugzeugträger der US-Marine lief in die Souda-Bucht auf Kreta ein. Laut Militärkreisen dient der Aufenthalt auf dem dortigen Marine- und Luftwaffenstützpunkt der Versorgung des Schiffs. Von der griechischen Insel aus kann der Flugzeugträger innerhalb eines Tages den Nahen Osten erreichen.

Dass Trump bisher nicht angegriffen hat, könnte laut Medienberichten an einer Warnung des US-Generalstabschefs Dan Caine liegen. Er habe darauf hingewiesen, dass man in einen langwierigen Konflikt verwickelt werden könne. Zudem gebe es Engpässe bei wichtigen Waffen und aktuell eine mangelnde Unterstützung von Verbündeten. Laut den Berichten soll Caine die Warnung vergangene Woche bei einem Treffen mit Trump und dessen Beraterinnen und Beratern ausgesprochen haben. Der US-Präsident dementierte das.

Die USA und der Iran verhandeln derzeit über das umstrittene iranische Atomprogramm, greifbare Fortschritte gibt es bisher nicht. Beide Seiten bestätigten zuletzt, an diesem Donnerstag in Genf weitere Gespräche führen zu werden.

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