Dramatisch ist die Lawinensituation seit Tagen in Tirol: Dutzende Einsätze gab es allein am Wochenende, leider gab es auch fünf Tote zu beklagen. Im Einsatz waren auch alle 245 Tiroler Lawinenkommissionen. Teils wurden Lawinen kontrolliert gesprengt. So wie etwa am Rettenbachferner in Sölden. Spektakuläre Videos kursieren im Netz und wirbeln gehörig Staub auf.
Die Pisten und Lifte am Gletscher waren am Sonntag geschlossen – zu groß war die Lawinengefahr. Außerdem mussten nach den jüngsten Schneefällen die Abfahrten wieder präpariert und gesichert werden.
Weiter unten im Skigebiet hingegen tummelten sich die Wintersportler, aus der Ferne wurden viele Zeugen der kontrollierten Lawinensprengung am Rettenbachferner, im Bereich der Weltcup-Piste, wo die Skistars Jahr für Jahr um die ersten Punkte kämpfen.
Staub aufgewirbelt, aber niemand war gefährdet
Eines vorweg: Es handelte sich – wie erwähnt – um eine kontrollierte (!) Sprengung, um mögliche Gefahren für Pisten und Seilbahnen zu verhindern. Gefährdet wurde niemand. Die Lawine löste aber sichtlich jede Menge Staub auf – so sehr, dass auch Liftstationen und eine Gondelbahn eingehüllt wurden. Auf Social-Media gehen Videos dazu derzeit viral.
Ein weiteres Video auf Instagram, aufgenommen von einer Gondel aus:
Schutzhütte verschwindet im Lawinennebel
Am Wochenende hatten bereits andere Videos für Aufsehen gesorgt. Diese zeigten eine riesige Staublawine im Bereich der Franz-Senn-Hütte im Stubaital. Die Schutzhütte wurde vom „Schneestaub“ regelrecht eingenebelt.
Gefahr für das Gebäude bzw. für Menschen bestand zum Glück nicht. Hüttenwirt Thomas Fankhauser hatte bereits vor einigen Tagen die Hausgäste aus Sicherheitsgründen ins Tal geschickt und angemeldeten Gästen nahegelegt, nicht zu kommen.
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