Der Steam-Betreiber Valve arbeitet seit Monaten an der Funktion, die PC-Spielern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten soll, ihre Spiele nicht nur am PC, sondern auch am großen TV-Gerät zu spielen. Nach der Betaphase steht die Streaming-Funktion nun allen Nutzern des Gaming-Dienstes zur Verfügung.
Um die Funktion nutzen zu können, braucht es zwei Rechner und einen Steam-Account. Die beiden Rechner müssen sich im gleichen – für das Streaming möglichst schnellen – Netzwerk befinden. Der Spiele-PC sollte die für Games erforderliche Leistung besitzen, die Ausstattung des zweiten Rechners ist nicht so wichtig.
Streaming macht schwache Linux-PCs spielefähig
Der Spiele-PC liefert beim Streaming eine Bild- und Tonspur an jenen PC, auf dem gespielt wird. Dabei kann es sich beispielsweise um einen günstigen Mini-Rechner handeln, der das TV-Gerät bespielt. Der Rechner, der den Stream empfängt, schickt die Steuerungsbefehle an den Spiele-PC zurück, wo diese umgesetzt werden.
Praktisch: Mit der neuen Streaming-Funktion können auch Linux-Rechner für Windows-Games verwendet werden. Wer etwa einen PC mit Valves hauseigener Linux-Variante SteamOS nutzt, kann darauf nun auch Windows-Games spielen, die sonst nicht damit kompatibel wären. Die Funktion macht auch Valves mit SteamOS geplante Steam Machines (siehe Infobox) interessanter. Die Rechenarbeit übernimmt ohnedies der Gaming-PC im Nebenzimmer.
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