Abgang in Tirol

19-Jähriger von Lawine erfasst und schwer verletzt

Tirol
15.02.2026 19:55

Ein Lawinenabgang sorgte am frühen Nachmittag für einen Einsatz mehrerer Rettungskräfte in St. Anton am Arlberg! Dabei wurde ein Schwede (19) verschüttet, wie am Abend dann bekannt wurde. Kollegen sowie die Einsatzkräfte konnten den Mann bergen. Er wurde in die Klinik geflogen.

Zum folgenschweren Lawinenabgang kam es am Sonntag gegen 13.40 Uhr im Gemeindegebiet von St. Anton am Arlberg. Unterhalb des Gampberges löste sich eine Lawine und erfasste einen Alpinisten. Er wurde vom 70 Meter breiten Schneebrett rund 250 Meter mitgerissen, ermittelte die Polizei.

Der Mann wurde verschüttet. Zwei weitere Personen befanden sich im Lawinenkegel und begannen mit drei weiteren Helfern mit der Suche und alarmierten die Einsatzkräfte. Der 19-Jährige hatte ein Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) bei sich und konnte dadurch geortet werden. „Die Person wurde ausgegraben und mit dem Notarzthubschrauber Gallus 3 in die Klinik geflogen“, schildert die Leitstelle Tirol auf Anfrage der „Krone“.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Bergrettung sowie die Lawinensuchhunde befanden sich im Gelände. Über den genauen Gesundheitszustand des Verletzten ist derzeit noch nichts bekannt.

Gefährliche Lawinensituation
Auch am Sonntag herrschte in vielen Teilen Tirols noch Gefahrenstufe 3 (von 5). Bei der erheblichen Gefahrenstufe sind Wummgeräusche und Risse typisch. Lawinen können vor allem an Steilhängen leicht ausgelöst werden. Die Gefahr steigt vor allem oberhalb der Waldgrenze. Nach Angaben des Lawinenreportes des Landes fallen rund 50 Prozent aller Todesopfer bei Stufe 3.

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