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Austria-Coach Helm: „Jeder kämpft für den anderen“

Bundesliga
15.02.2026 21:44
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was man nach den Duellen von FC Blau-Weiß Linz und Wolfsberger AC, GAK und FC Red Bull Salzburg sowie FK Austria Wien und SK Rapid in den Lagern der Teams zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen! 

Michael Köllner (Blau-Weiß-Linz-Trainer): „Wir haben alles investiert, alles gegeben und verdient gewonnen. Die Mannschaft hatte hart zu kämpfen, weil sie lange kein Spiel gewonnen hatte. Wir müssen schon noch viele Punkte holen, aber der Anfang ist getan.“

Ismail Atalan (WAC-Trainer): „Wir müssen mit einer anderen Haltung ins Spiel gehen. Der Ist-Zustand ist, dass von Spielerseite mehr kommen muss. Ich glaube aber nicht, dass es an der Einstellung liegt. Wir sind über 90 Minuten zu fahrig. Der Elfmeter war total dumm, da muss ich mich anders verhalten. Natürlich sind wir maximal enttäuscht, aber wir müssen weiter dran bleiben. Wir können nur über Kampf und viel Arbeit kommen. Sobald man in dieser Liga nur ein Prozent nachlässt, kriegt man keine Ergebnisse. Ich habe einen anderen Anspruch an meine Tätigkeit. Wir müssen gemeinsam da raus, und das werden wir zu 100 Prozent schaffen. Ich mache mir keine Sorgen um mich oder andere.“

Ferdinand Feldhofer (GAK-Trainer): „Ich habe nach dem Spiel gemischte Gefühle, wir sind Vorletzter, spielen gegen den Tabellenführer und sind trotzdem nicht glücklich über das Ergebnis. Ich meine, mit etwas Glück wäre ein Sieg möglich gewesen, vor allem wenn ich sehe, wie wir bis zur Minute 35 gespielt haben, gut und kompakt mit und gegen den Ball. Dann wurde Salzburg stärker, wir haben aber im tiefen Block gut verteidigt, außer beim Gegentor. Es war in meinen Augen ein verdientes Unentschieden, ein Schritt in die richtige Richtung. Wir sind weiter als im Herbst.“

Thomas Letsch (Salzburg-Trainer): „Natürlich sind wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden, auch nicht mit der Anfangsphase des Spiels, da waren wilde Sachen dabei. Wir haben nach dem 0:1 das Spiel in den Griff gekriegt, dann aber die wenigen, aber doch klaren Situationen nicht genutzt und fahren mit einem enttäuschenden Ergebnis nach Hause. Wir arbeiten die ganze Woche an gewissen Themen und kommen dann sehr schlecht in die Partie. Da waren Sachen dabei, die für mich sehr verwunderlich waren, da muss ich genau in die Analyse gehen. Tim (Anm.: Drexler) gilt es, keine Vorwürfe zu machen, das wäre alles andere als gerechtfertigt.“

Stephan Helm (Austria-Trainer): „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben von der 1. bis zur 90. Minute wie ein Mann auf dem Platz unsere Vorstellungen umgesetzt. Die Spieler strahlen eine extreme Stabilität aus, jeder kämpft für den anderen. Das ist der Schlüssel, dass wir die Spiele so gestalten können. Wir sind sehr gut in die Rückrunde gestartet, haben in den letzten sieben Wochen sehr viel investiert, dass wir an dem Punkt sind. Wir freuen uns, aber müssen am Boden bleiben. Morgen geht es schon weiter.“
Zur Spielunterbrechung: „Bis zur 89. Minute hat es super gepasst, so stellt man sich die Atmosphäre vor, wenn die zwei großen Wiener Vereine gegeneinander spielen. Irgendwer muss dafür auch verantwortlich sein. Die, die das sind, müssen sich fragen, ob sie das nicht besser lösen können.“

Johannes Hoff Thorup (Rapid-Trainer): „Wir sind bitter bestraft worden für Fehler in der ersten Hälfte. Für die zweite Hälfte mussten wir etwas an der Struktur verändern, denn bei einem dritten Tor wäre das Spiel vorbei gewesen. Wir haben es versucht, aber wir hatten keinen Erfolg. Ich hätte es gerne gesehen, dass wir viel mutiger auftreten mit dem Ball. Ich hätte es gerne gesehen, dass wir viel aggressiver und nach vorne gerichtet sind. Wir hätten einige Situationen viel besser ausspielen müssen, es waren genug Räume in dem Spiel da. Bei Martin Ndzie schaut es nicht gut aus. Er hat eine Knieverletzung.“
Zur Unterbrechung: „Es sind Kinder im Stadion, es sind Eltern im Stadion. Das Letzte, was wir tun sollten, ist ein Spiel zu spielen, das nicht sicher ist für sie, im Stadion zu sein. Ich verstehe zu 100 Prozent die Frustration, sie (die Fans, Anm.) unterstützen uns fantastisch und laut, überall wo wir hinkommen. Aber natürlich darf sich die Frustration nicht so zeigen wie heute am Ende des Spiels.“

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