Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) hat nach der umstrittenen Lehrplanreform für die AHS-Oberstufe nun seine Pläne für Handelsakademien und Handelsschulen präsentiert: Ab dem Schuljahr 2027/28 sollen dort neue Fächer eingeführt und der Fokus stärker von reinen Fachinhalten auf Kompetenzen verlagert werden.
Wiederkehr sprach von einem „Zwischenstand“ und verwies auf Vorarbeiten einer breiten Arbeitsgruppe mit mehr als 21.000 Beteiligten aus Schulen, Jugend, Wirtschaft und Sozialpartnern.
Ziel sei es, Jugendliche besser auf gesellschaftliche und digitale Herausforderungen vorzubereiten, etwa durch einen kritischeren Umgang mit KI und ein stärkeres Verständnis für eine globalisierte Wirtschaft.
Vorgesehen sind unter anderem Fächer wie „Economic and Financial Literacy“, „Rechnungswesen, Datenanalyse und Reporting“ sowie „Business Experience and Future Challenges“. Dazu kommt mehr projektorientierter Unterricht und ein stärkerer Praxisbezug im Fremdsprachenunterricht.
Die Diskussion wird fortgesetzt und wir sind so verblieben, dass wir zu einzelnen Themen, wo wir Schnittmengen haben, auch vertieft kooperieren werden.
Christoph Wiederkehr
An den geplanten Kürzungen im Lateinunterricht der AHS-Oberstufe (siehe Video oben) hält Wiederkehr trotz einer prominenten Petition fest und betont, dass es bei Literatur keine Einschnitte geben werde, sondern sogar mehr zeitgenössische Werke vorgesehen seien.
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