ÖVP-Klubobmann August „Gust“ Wöginger muss sich ab heute in Linz wegen der sogenannten Postenschacher-Affäre vor Gericht verantworten. Für den Prozess sind 14 Tage reserviert, ein Urteil ist für 21. April geplant. Die „Krone“ ist zum Auftakt vor Ort, berichtet live aus dem Gerichtssaal.
Auf diesen Tag haben sich viele intensiv vorbereitet: ÖVP-Klubobmann August Wöginger steht ab heute in Linz vor Gericht. Der Oberösterreicher muss sich wegen Amtsmissbrauchs verantworten. Er soll 2017 beim damaligen Generalsekretär im Finanzministerium, Thomas Schmid, interveniert haben, damit ein ÖVP-Bürgermeister den Posten als Leiter des Finanzamtes Braunau erhält.
Das Wichtigste in Kürze:
Im Herbst schien eine Diversion möglich, verbunden mit Geldbußen in fünfstelliger Höhe. Nach einer Beschwerde der Oberstaatsanwaltschaft hob das Oberlandesgericht Linz diese Lösung auf. Damit muss der Fall nun vor Gericht verhandelt werden.
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