Durch neun US-Staaten

Buddhistische Mönche marschierten für den Frieden

Ausland
11.02.2026 08:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Tausende Menschen säumten ihren Weg, ein Millionenpublikum verfolgte ihren Aktion in den sozialen Medien. Nun, nach drei Monaten und 3700 Kilometern Fußmarsch, haben 24 buddhistische Mönche ihr Ziel, die US-Hauptstadt Washington D.C., erreicht. Den „Friedensmarsch“ konnte auch ein schwerer Verkehrsunfall nicht aufhalten.

Mit ihrer in Texas begonnenen spirituellen Reise durch neun US-Staaten wollten sie nach eigenen Angaben das Bewusstsein für Frieden und Mitgefühl schärfen. Der Marsch soll am Donnerstag im nahegelegenen Annapolis im Bundesstaat Maryland enden.

Auch ein schwerer Unfall, bei dem mehrere Mönche verletzt wurden, konnte den „Friedensmarsch“ ...
Auch ein schwerer Unfall, bei dem mehrere Mönche verletzt wurden, konnte den „Friedensmarsch“ nicht stoppen.(Bild: AFP/WIN MCNAMEE)

Einem Mönch musste das Bein amputiert werden
Die Mönche hatten ihren „Marsch für den Frieden“ vor mehr als drei Monaten begonnen und dabei eisigen Wintertemperaturen und teils heftigen Stürmen getrotzt. „Wir marschieren nicht, um zu protestieren, sondern um den Frieden zu wecken, der bereits in jedem von uns lebt“, sagte der spirituelle Anführer des Marsches. Auch ein schwerer Unfall in Texas, bei dem ein Lastwagen in ein Begleitfahrzeug fuhr und mehrere Mönche teils schwer verletzte, hielt die Gruppe nicht auf. Einem der Verletzten musste ein Bein amputiert werden.

Breite Unterstützung in US-Bevölkerung
Der Marsch fand breite Unterstützung in den sozialen Medien und wurde von vielen als positives Zeichen in einer Zeit politischer Spannungen in den USA gewertet. „Unser Land braucht das. Wir fühlen uns gespalten und die Menschen wollen mehr Freundlichkeit, mehr Mitgefühl und mehr Frieden“, sagte eine 59-jährige Frau aus Maryland, die zur Begrüßung nach Washington gekommen war. In der Hauptstadt wurden die Mönche bei einer Zeremonie von der Staatssekretärin des Hauptstadtdistrikts, Kimberly Bassett, im Namen der Bürgermeisterin mit einer Proklamation geehrt.

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