Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner zeichnete im Mordprozess um den kleinen Elias (3) aus Tirol ein Psychogramm, das schlüssig und nachvollziehbar erklärt, was man eigentlich für unmöglich hält. Und: Die lange Verfahrensdauer ist nicht nur dem umfassenden Beweismaterial geschuldet, sondern auch der Wartezeit auf Kastners Gutachten.
Stille herrscht im Schwurgerichtssaal, als Adelheid Kastner das Wort ergreift. Die bekannte Gerichtspsychiaterin spricht ruhig, fast nüchtern – und doch entfaltet sich mit jedem Satz ein Bild, das schwer zu ertragen ist. Es ist die Geschichte eines Kindes, das über Monate hinweg misshandelt wird und letztlich in einer Schublade verhungert und verdurstet. Und es ist der Werdegang zweier Eltern, die in jeder Stunde wissen, was sie tun.
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