Liebe Leserin, lieber Leser, die Menschen in Vorarlberg werden immer älter, was sehr erfreulich ist. Allerdings nimmt parallel dazu auch die Zahl der Demenzkranken zu. Die Diagnose Demenz ist nicht zuletzt für die Angehörigen mit enormen Herausforderungen verbunden. Gerade am Anfang fühlen sich viele alleingelassen, es kommen tausend Fragen auf, begleitet von einem Gefühl der Hilflosigkeit. Wo bekommt man Informationen? Wer hilft, bevor einem alles über den Kopf wächst? Genau an diesem Punkt setzt das Projekt „TeleCareHub“ an – eine Onlineplattform, auf der Informationen, Angebote und konkrete Hilfe abrufbar sind. Federführend mitentwickelt wurde die Plattform von der Fachhochschule Vorarlberg. Mein Kollege Philipp Vondrak hat sich mit der Projektleiterin Dr. Katrin Paldàn getroffen, die sich seit Jahren mit der Situation pflegender Angehöriger beschäftigt. „Unser Ziel ist es, Informationen leicht zugänglich zu machen und Angehörigen Orientierung zu geben, bevor Überforderung entsteht“, erklärt die Gesundheitswissenschaftlerin. Begleitend zum Aufbau der Plattform wurde eine fast einjährige Studie durchgeführt, an der 44 pflegende Angehörige teilnahmen. Die Ergebnisse liegen nun vor – und sie fallen überaus erfreulich aus. „Ein zentrales Ergebnis der Studie ist: Das Gefühl, auf Pflege- und Betreuungssituationen vorbereitet zu sein, nahm durch die Nutzung des TeleCareHub signifikant zu“, ist Paldàn erfreut. Vor allem aber zeigt „TeleCareHub“, welch enormes Potenzial in digitalen – und vergleichsweise kostengünstigen – Unterstützungstools steckt. Lesen Sie die ganze Geschichte in der heutigen Sonntagsausgabe der „Krone Vorarlberg“. Herzlicht, Emanuel Walser
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