Liebe Leserin, lieber Leser, auf die Vorarlberger Landesregierung prasselt derzeit Kritik von den unterschiedlichsten Seiten ein. Was den Verantwortlichen besonders zu denken geben muss: Diese kommt nicht nur von der politischen Opposition, sondern auch aus dem eigenen Stall. Vor einer Woche hat sich Wirtschaftskammerpräsident und ÖVP-Urgestein Karlheinz Kopf im Interview mit der „Krone Vorarlberg“ über das fehlende Tempo in Sachen Bürokratieabbau beklagt, nun schießt der schwarze Arbeiterkammerpräsident Bernhard Heinzle, mit dem meine Kollegin Sonja Schlingensiepen gesprochen hat, nach: Er ortet eine Politik der Schnellschüsse und sieht aufgrund der vielen Kürzungen den sozialen Frieden in Gefahr: „Ständig wird über Einzelmaßnahmen diskutiert, während es an Mut und Visionen fehlt.“ Heinzle würde sich von der Landesregierung wünschen, dass man „sich zusammensetzt und überlegt, was man die nächsten zwei, drei Jahre bei den Themen machen kann, die den Menschen die meisten Sorgen bereiten“. Doch derartige Gespräche würden nicht stattfinden: „Es werden keine Pläne für die kommenden Jahre geschmiedet. Eine Budgetkonsolidierung folgt der vorhergehenden, eine Schwierigkeit der anderen.“ Auch Landeshauptmann Markus Wallner kommt nicht ungeschoren davon: „Bei der Budgetrede des Herrn Landeshauptmanns ist mir außer ein paar Überschriften nichts aufgefallen.“ Lesen Sie das ganze Interview in der heutigen Sonntagsausgabe der „Krone Vorarlberg“. Machen Sie’s gut und bleiben Sie gesund! Herzlichst, Emanuel Walser
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