Name in Epstein-Akten
Ermittlungen gegen französischen Ex-Minister
Nun ist auch ein ehemaliger hochrangiger Politiker in Frankreich in den Strudel der Epstein-Causa geraten. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Ex-Kulturminister Jack Lang und seine Tochter Caroline eingeleitet.
Es geht um den Verdacht der Geldwäsche samt schwerem Steuerbetrug. Laut Medien wurde das Verfahren eingeleitet, nachdem vom US-Justizministerium veröffentlichte Dokumente einen jahrelangen Austausch und finanzielle Verbindungen zwischen Lang und dem verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nahelegen.
Langs Name taucht mehr als 600 Mal auf
Einer Reuters-Auswertung zufolge taucht Langs Name darin mehr als 600 Mal auf. Die Veröffentlichung der Akten hat den Druck auf zahlreiche Prominente weltweit erhöht, die Kontakte zu Epstein hatten, der 2019 in Haft Suizid beging.
Lang wurde für Sonntag ins Außenministerium zitiert. Der Ex-Minister wies die Vorwürfe zurück. Er sehe den Ermittlungen „mit Gelassenheit und sogar Erleichterung“ entgegen, schrieb er auf der Plattform X. Diese würden es ermöglichen, die Angriffe auf seine Integrität und Ehre aufzuklären.

Anwalt: Es hat keine Geldfüsse gegeben
Sein Anwalt Laurent Merlet sagte dem Sender BFM TV, es habe keine Geldflüsse gegeben. Lang ist derzeit Präsident des Instituts der Arabischen Welt in Paris, bot aber am Samstag an, diesen Posten zurückzulegen. Langs Tochter Caroline war am Montag bereits als Chefin eines Produzentenverbandes zurückgetreten.









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