Der erste Wettkampftag der Olympischen Winterspiele brachte für das österreichische Team noch nicht den erhofften Erfolg. Wie die Abfahrer und Langläuferin Teresa Stadlober gingen auch die Skisprungdamen am Abend leer aus. „Das schmerzt extrem“, haderte die Vierte Lisa Eder.
Dabei galt sie als ganz große Hoffnung. Die 24-Jährige bestritt in dieser Saison sieben Bewerbe auf dem kleinen Bakken. Ihre Bilanz liest sich eindrucksvoll: Ein Sieg, fünf zweite Plätze, dazu ein dritter Rang. Ausgerechnet im Zeichen der fünf Ringe lief es für die Salzburgerin allerdings nicht nach Wunsch.
Die Wahl-Innsbruckerin landete im Predazzo Ski Jumping Stadium vor fast 5000 Zuschauern auf dem undankbaren vierten Platz, auf Bronze fehlten ihr 4,5 Punkte. Schon zur Halbzeit lag Eder, die von Freund Manuel Fettner angefeuert wurde, als Fünfte bereits 5,3 Zähler hinter einem Podestplatz.
„Verkrampft und schlecht“
„Ich war den ganzen Tag nervös. Der Sprung war verkrampft und schlecht“, haderte die rot-weiß-rote Teamleaderin nach einem 95-m-Satz. Im Finale konnte sie ihr Potenzial abrufen und knackte den 100er, fürs Podest sollte es aber nichtreichen. „Eine musste Vierte sein, ich wollte es aber nicht sein. Das schmerzt extrem“, haderte die Leogangerin und war den Tränen nahe. „Es ist schwierig, weil es nicht das war, was ich mir vorgestellt hatte. Die anderen waren besser.“
Daniela Iraschko-Stolz (Silber 2014) bleibt damit vorerst Österreichs einzige Medaillengewinnerin im Lager der Skisprungdamen.
Die weiteren Österreicherinnen konnten wie erwartet nicht in den Kampf um Edelmetall eingreifen. Julia Mühlbacher wurde 22., Lisa Hirner 24. Meghann Wadsak verpasste bei ihrer Premiere knapp das Finale der Top 30.
Für die Damen geht es am Dienstag mit dem Mixedbewerb weiter. Zuvor sind die Herren mit dem Einzel am Montag an der Reihe.
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