Im Zuge der Budgetsanierung hat das Außenministerium seine Ausgaben reduziert. Laut Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) wurden 2025 rund 24,3 Millionen Euro mehr eingespart als ursprünglich vorgesehen.
Österreich muss sparen, die Dreierkoalition hat sich auf einen strengen Budgetkurs geeinigt. Im Vorjahr hat der Bund seine Sparziele sogar übererfüllt. 24,3 Millionen Euro wurden im Außenministerium eingespart: „Wir haben versprochen, dass wir im System sparen und als Regierung mit gutem Beispiel vorangehen – und dieses Versprechen lösen wir jetzt ein“, so Außenministerin und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger.
Mein Ziel ist es, den Staatshaushalt langfristig auf gesunde Beine zu stellen, um wieder Spielraum für Entlastung und Zukunftsinvestitionen zu schaffen

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger
Bild: Christian Jauschowetz
Das Außenministerium weist für das Jahr 2025 Einsparungen in Höhe von 24,3 Millionen Euro gegenüber dem Budgetvoranschlag aus. Die vorläufigen Ausgaben beliefen sich demnach auf 631,4 Millionen Euro und lagen damit um 3,7 Prozent unter der veranschlagten Summe. Die Einnahmen des Ressorts betrugen 7,1 Millionen Euro und fielen um 11,3 Prozent höher aus als geplant. Einsparungen wurden insbesondere in der Entwicklungszusammenarbeit sowie bei Förderungen im Inland vorgenommen, „bereits angestoßene interne Reformprozesse und Digitalisierungsprojekte“ sollen weitere Einsparungen bringen.
„Echter Kurswechsel, den wir fortsetzen werden“
„Die Budgetsanierung kann nur gelingen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und auch die Politik selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Das ist ein echter Kurswechsel, den wir heuer und in den nächsten Jahren mit voller Kraft fortsetzen werden“, verspricht Meinl-Reisinger und verweist auf den Budgetvoranschlag 2026, der Ausgaben in Höhe von knapp 620 Millionen – und damit um 5,5 Prozent weniger – vorsieht.
„Mein Ziel ist es, den Staatshaushalt langfristig auf gesunde Beine zu stellen, um wieder Spielraum für Entlastung und Zukunftsinvestitionen zu schaffen“, betont die NEOS-Chefin. Unter anderem soll das ein Beschluss der Bundesregierung möglich machen, nach dem in den kommenden vier Jahren durch Prozessoptimierungen, den Einsatz moderner Technologien sowie die Nicht-Nachbesetzung von Pensionierungen rund 540 Millionen Euro in der Verwaltung eingespart werden sollen. „Das ist ohne Qualitätsverlust in den so wichtigen Bereichen Bildung, Justiz oder Polizei möglich – das Lehrpersonal, die Exekutive, die Gerichtsbarkeit und das Militär sind von diesen Einsparungen ausgenommen.“
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