Kommentar

Die Armut in Vorarlberg im Wandel der Zeit

Vorarlberg Newsletter
17.01.2026 15:39
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Liebe Leserin, lieber Leser, sagt Ihnen der Name Regina Lampert (1854 – 1942) etwas? Wen nicht, sollten sie unbedingt die von Robert Schneider verfasste Geschichte in unserer heutigen Sonntagsausgabe der „Krone Vorarlberg“ über das Leben dieser ganz besonderen Frau lesen! Die Biografie von Regina Lampart liest sich wie der Stoff aus einem Märchen: Aufgewachsen in bitterer Armut, musste sie sich als Schwabenkind verdingen und trotz aller Widerstände schaffte sie es am Ende, zu einer feinen Dame der Zürcher Gesellschaft zu werden und ihre große Leidenschaft, die Mode, auszuleben. Die Zeiten, als jedes Jahr um die 2000 Kinder aus Vorarlberg ins Schwabenland geschickt worden sind, weil sie ihre Familien nicht durchfüttern konnten, sind glücklicherweise lange vorbei. Doch das Gespenst der Armut ist noch lange nicht verschwunden, ganz im Gegenteil: Vorarlberg weist österreichweit die zweithöchste Quote (nach Wien) an armutsgefährdeten Menschen auf, nach Jahren der Entspannung hat sich die Lage seit der Pandemie leider verschärft. Michael Diettrich, langjähriger Sprecher der Vorarlberger Armutskonferenz, gibt daran vor allem der Politik die Schuld. Meine Kollegin Angelika Drnek hat mit ihm ein Interview geführt und in diesem geht er mit den Verantwortlichen im Land hart ins Gericht: „Das größte Problem ist, dass in der Landesregierung weder Finanz- noch Wirtschaftskompetenz zu finden sind.“ Viel Vergnügen bei der Lektüre! Herzlichst, Emanuel Walser  

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